(RdM) - Diejenigen, die dem Schmudelwetter entfliehen und bald Urlaub im sonnigen Süden machen werden, sind zu beneiden. Bei den jetzigen Wetterverhältnissen, die derzeit in Luxemburg herrschen, ist unsere Haut allerdings nicht mehr an die Sonne gewöhnt. Es gilt deshalb, besonders vorsichtig vor dem ersten Sonnenbad zu sein. Dabei reicht es nicht, die Haut im Sonnenstudio „vorzubereiten“.
„Ein paar Besuche im Sonnenstudio ersetzen beileibe nicht die Sonnenschutzmittel, die man besonders an den ersten Urlaubstagen regelmäßig auftragen muss“, warnt Cédric von Paris XL in der Grand-Rue.
UVB- Strahlen sind energiereicher als die UVA-Strahlen, dringen aber nur bis in die Oberhaut ein. Dort sind sie mitverantwortlich für die Verdickung der Hornhaut (Lichtschwiele), die die Haut vor der Sonne schützt. Moderne Solarien emittieren zwar UVB-Strahlung, jedoch nicht in der Stärke wie die Natursonne.
Natürlich zählt hier auch der ästhetische Aspekt: man fühlt sich unter den Einheimischen im Süden besser, wenn man nicht allzu bleich ankommt. Auch Selbstbräuner tragen nur sehr wenig zum Hautschutz bei.
Als oberste Regel im Urlaub gilt, der Haut die Chance zu geben, sich langsam (über mehrere Tage) an die Sonneneinstrahlung zu gewöhnen. „Lichtschutzfaktor 15 ist das Minimum“, so Cédric. Dabei komme es nicht so auf die Marke des Sonnenschutzmittels an: „Es gibt eine Norm, an die sich jeder halten muss. Lichtschutzfaktor 35 zum Beispiel ist bei allen Marken gleich. Lediglich die Fettigkeit oder die Textur variiert.“
Um eine gleichmäßige Gesichtsbräune zu ermöglichen, sollte man sich vor dem ersten Sonnenbad ein Peeling gönnen. Dadurch werden die Hornschicht gleichmäßig abgeschliffen und Hautunreinheiten abgetragen.