(rh.) - Es war ein Beweis von Stärke und wachsenden Unmuts: Rund 500 Mitglieder von neun Vereinigungen, die ein Comité ad hoc bilden, damit der Staat ihre Studien anerkennt, verabschiedeten diese Woche in Mamer im Schulkomplex „Kinneksbond“ eine Resolution.
Ausgelöst wurden die Bemühungen durch den Erfolg der Lehrergewerkschaften um eine Neueinstufung dieser Karriere. Der Unmut richtete sich vor allem dagegen, dass der Staat bei der „Erpressung“ und „Geiselnahme“ dieses Berufsstandes „umgefallen“ sei, während bei der moderaten Verhandlungsweise der anderen Interessenvertretungen, allein oder als Comité ad hoc, auf Zeit gespielt wurde.
Grund des Unmuts ist die Gehältertabelle beim Staat, die verschiedene Studien wie ein „Premières“-Examen einstuft, obwohl das zusätzliche Studium drei, wenn nicht vier Jahre zusätzlich braucht. Betroffen sind Ingénieur technicien, Ingénieur industriel, Educateur gradué, diplomierter Laborant, Infirmier gradué und andere Gesundheitsberufe. Probleme haben zumindest die neun vorgestern in Mamer mit dezenter Unterstützung der CGFP auftretenden Vereinigungen damit, dass ihre Studien beim Staat nur Zugang zur „Carrière moyenne“ geben und nicht zur „supérieure“. In einer Resolution wird denn auch festgestellt, dass die Staatskarrieren nicht an den Bologna-Prozess angepasst sind.
Immer wieder sei seit den 1970er-Jahren die ungerechte Besoldung dieser Diplomierten Gegenstand von Verhandlungen gewesen, die im Sande verliefen. Ein Schlichtungsverfahren zu dieser Frage ist zur Zeit anhängig. Man wolle sich jetzt dagegen wehren, dass die Bachelor-Karriere bei Staat und Gemeinden verhindert werden soll. Es gebe auch keinen Grund, diese Reform an eine allgemeine Gehälterrevision beim Staat zu knüpfen, da es sich nur um einen Fall von sozialer Gerechtigkeit handele. Die Resolution verlangt eine Gleichbehandlung der Diplomierten von Bac +3, Bac +4 oder Bachelor.
Dafür wolle das Comité ad hoc vereint streiten. Die neun Organisationen wollen sich nicht mehr „gegeneinander ausspielen lassen“. Es handelt sich um die Association générale des Ingénieurs techniciens de l'Etat (AGITE), die Association des Ingénieurs industriels et Ingénieurs techniciens de l'Entreprise des P&T (AITPT), die Association nationale des Assistantes d'Hygiène sociale, des Assistantes sociales et des Infirmières graduées (ANASIG), die Association nationale des Laborantins diplômés (ANLD), die Association professionnelle des éducateurs/trices gradué(e)s (APEG), die Association des professions socio-éducatives et de la Santé (APSES), die Association des Fonctionnaires et Employés techniques communaux ((ATC/FGFC), das Syndicat luxembourgeois des Educateurs gradués (SLEG) sowie die Ingénieurs techniciens/industriels der CFL.
8'
7'
14'
Petingen
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3:0 |
Jeunesse
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RFCU Lëtzebuerg
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2:0 |
Düdelingen
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Fola
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1:2 |
Grevenmacher
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Rümelingen
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4:1 |
Kayl-Tetingen
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Hesperingen
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0:3 |
Differdingen
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Käerjéng
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3:0 |
RM Hamm Benfica
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Niederkorn
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5:2 |
Hostert
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