(vb) – Der Klimagipfel geht in die zweite und entscheidende Woche – für vier Luxemburger Jugendliche ist er schon abgeschlossen. Zusammen mit 160 anderen jungen Leuten aus 44 Ländern haben sie eine Deklaration für eine bessere Klimapolitik ausgearbeitet, die sie den Politikern nun überreichen.
Den Klimawandel kann man nur bekämpfen, wenn man seine täglichen Gewohnheiten ändert. Das haben Lynn Warisse (16 Jahre), Alex Donnersbach (17 Jahre), Laurent Jung (16 Jahre) und Malik Ocakdan (16 Jahre) erkannt. Sie kommen geradewegs aus Kopenhagen, wo derzeit so viele Staatsmänner an einem Ort versammelt sind wie sonst nirgends auf der Welt.
"Die Zeit der Diskussionen ist vorbei. Jetzt muss gehandelt werden", sagen die vier Schüler. Am Montag übergaben sie die internationale Deklaration, die sie aus Kopenhagen mitgebracht haben, an Umweltminister Marco Schank. Die Kinderrechtsorganisation Unicef hatte die Jugendlichen aus Industrie- und Entwicklungsländern zusammengeführt, um einen gemeinsamen Standpunkt auszuarbeiten. Inhalt des Papiers: Die Industrieländer sollen ihre Ausgaben zum Klimaschutz erhöhen und den Entwicklungsländern finanziell und technische Hilfe leisten.
Zumindest in einem Punkt können die Politiker von den Schülern lernen: Ihnen ist es in kurzer Zeit gelungen, sich auf eine Deklaration zu einigen. "Ich frage mich, wie sich Jugendliche ohne Erfahrung sich so gut verständigen können, während Politiker mit so viel Sachkenntnis dies nicht schaffen", meint Malik.
Die Jugendlichen wollen sich nicht mit schönen Worten begnügen. Für die nächste Zeit haben sie sich vorgenommen, in Schulen eine Kampagne für den Klimaschutz zu lancieren. "Nicht jeder weiß, was er selbst für eine gesunde Umwelt machen kann. Deshalb ist es wichtig, dass die jungen Leute gut informiert sind", meint Lynn. Für ihr eigenes Land haben sie sich konkrete Maßnahmen ausgedacht. So sollten zum Beispiel bestimmte Viertel und Straßen in Luxemburg-Stadt für Autos gesperrt und nur noch für den öffentlichen Verkehr freigegeben werden.
Umweltminister Schank drückte den Jugendlichen seinen Respekt aus und versprach, im kommenden Jahr eine ganze Reihe von Maßnahmen gegen den Klimawandel vorzustellen. Bereits im Januar sollen alle gesellschaftlichen Gruppen an einem Tisch zusammen kommen und über ein Programm beraten.
14'
14'
18'
Petingen
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3:0 |
Jeunesse
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RFCU Lëtzebuerg
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2:0 |
Düdelingen
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Fola
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1:2 |
Grevenmacher
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Rümelingen
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4:1 |
Kayl-Tetingen
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Hesperingen
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0:3 |
Differdingen
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Käerjéng
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3:0 |
RM Hamm Benfica
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Niederkorn
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5:2 |
Hostert
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