(dpa/mz) - Gregor Schlierenzauer ist am Ziel seiner Träume. Der Österreicher triumphiert bei der 60. Vierschanzentournee und beschert den Alpen-Adlern einen historischen Erfolg. Wegen heftigen Schneefalls wurde beim letzten Springen der Finaldurchgang abgebrochen und nur der erste Wettkampfsprung gewertet, mit dem sich Thomas Morgenstern (A) den Tageserfolg sicherte.
Am Vorabend seines 22. Geburtstags reichte dem Super-Flieger Schlierenzauer ein dritter Platz, um sich den Sieg in der Gesamtwertung zu sichern. Zuerst vergoss er Freudentränen, dann jubelte Schlierenzauer über seinen mit einer Siegprämie von 20 000 Schweizer Franken honorierten Coup. „Ich habe solange dafür gekämpft. Jetzt ist mein Traum in Erfüllung gegangen. Es ist unbeschreiblich. Ich werde diesen Erfolg genießen“, sagte er. Der Flug-Stilist bescherte den Austria-Adlern den vierten Gesamterfolg nacheinander, was in der 60-jährigen Tournee-Geschichte noch keiner Nation gelungen war.
Wegen des Wintereinbruchs stand das Finale immer wieder auf der Kippe und wurde letztlich zu einer mehrstündigen Nervenschlacht, in der Schlierenzauer cool blieb. Während er nach einem Sprung auf 131 m verdient triumphierte, büßte sein Verfolger Andreas Kofler (A) mit 122 m im ersten Durchgang alle Chancen ein und wurde im Gesamtklassement sogar noch von Vorjahressieger Morgenstern überflügelt. „Ich habe viel riskiert und verloren“, sagte Kofler.
Bei heftigem Schneefall hatte schon die am Donnerstag abgebrochene Qualifikation 30' später begonnen und musste nach 39 Springern erneut vorzeitig beendet werden. Zuvor hatten der Deutsche Stephan Hocke und vor allem der Slowene Jurij Tepes nur mit Mühe einen Sturz verhindern können. Dieses Schicksal ereilte im ersten Durchgang den Tschechen Lukas Hlava, der einen offenen Nasenbeinbruch erlitt.
Die Österreicher trumpften bärenstark auf. Das Austria-Trio Schlierenzauer, Kofler und Morgenstern degradierte den Rest der Skisprung-Welt zu Statisten und schaffte neun von zwölf möglichen Podestplätzen. Überragender Mann mit zwei Tagessiegen war dabei Schlierenzauer. „Er ist von seiner Grundtechnik her schon seit Jahren ein fantastischer Springer. Er hat gute Hebel, eine Figur wie damals Matti Nykänen. Lange Beine, aber muskulös. Und er hat eine extrem gute Grundtechnik und ein fantastisches Fluggefühl“, lobte der deutsche Bundestrainer Werner Schuster den Ausnahmekönner, der endgültig im Skisprung-Olymp angekommen ist.
Die Deutschen dagegen enttäuschten. „Was wir alle wollten, war um den Sieg mitzuspringen. Man hat aber gesehen, wie schwierig es ist, einen Podestplatz zu erreichen. Unsere Top-Leute haben die Tournee nicht konstant hinbekommen, deshalb haben wir das große Los leider nicht gezogen. Damit ist es eine nur minimal bessere Gesamtsituation als im Vorjahr“, bilanzierte Schuster.
Petingen
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3:0 |
Jeunesse
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RFCU Lëtzebuerg
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2:0 |
Düdelingen
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Fola
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1:2 |
Grevenmacher
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Rümelingen
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4:1 |
Kayl-Tetingen
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Hesperingen
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0:3 |
Differdingen
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Käerjéng
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3:0 |
RM Hamm Benfica
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Niederkorn
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5:2 |
Hostert
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