(vb) – Die insolvente Drogeriekette Schlecker will in Luxemburg keine Läden schließen. Das Geschäft gehe wie gewohnt weiter, heißt es aus der deutschen Firmenzentrale in Ehingen. Auch Personalkürzungen seien derzeit nicht vorgesehen.
Wie es in einer Schlecker-Mitteilung heißt, sei die luxemburgische Tochterfirma Anton Schlecker S. à. r. l. nicht von der Insolvenz betroffen. Zurzeit sei die Firma vollauf mit ihrer Restrukturierung beschäftigt. So konnte zum Beispiel eine Einigung mit den 150 großen Lieferanten gefunden werden, die nun weiter Körperpflege- und Haushaltsprodukte an die Drogeriekette liefern. Nun laufen die Verhandlungen mit den kleineren Lieferanten.
Schlecker betont in der Mitteilung erneut, dass die luxemburgische Tochterfirma nicht von der Insolvenz betroffen sei. Am Dienstag hatte ein Sprecher der Firmenzentrale bei einer Pressekonferenz eingeräumt, auch die Auslandsgesellschaften seien Teil der Schlecker-Insolvenzmasse, auch wenn sie keinen Insolvenzantrag eingereicht hätten.
Der LCGB trifft sich am Freitag zu einem Gespräch mit der Schlecker-Geschäftsleitung. Dort will er Garantien für die Zukunft der Arbeitsplätze und der Standorte in Luxemburg aushandeln.