(mid/MB) - Aston Martin bereitet den Generationswechsel an der Spitze seiner Modellpalette vor: Im Herbst wird der DBS nämlich von einem neuen Vanquish ersetzt. Der wahlweise als Zweisitzer oder als 2+2-Sitzer lieferbare Brite wird in Luxemburg ab 241 250 Euro zu haben sein.
Als Antrieb dient der bekannte, aber stark überarbeitete 6,0-Liter-V12-Front-Mittelmotor ohne Turboaufladung, der seine 421 kW (573 PS) via Sechs-Gang-Automatik samt sequentiellem Schaltmodus an die 20-Zoll-Hinterräder weiter gibt. Das maximale Drehmoment des Zwölfzylinders beträgt 620 Nm bei 5 500 U/min. Mit so viel Kraft unter der Haube absolviert der Vanquish den Spurt aus dem Stand auf 100 km/h in 4,1 Sekunden, der Vortrieb endet nach Herstellerangaben erst bei 295 km/h. Aston Martin unterstreicht zwar, dass die Ingenieure in Gaydon sich intensiv mit dem Thema Effizienz befasst haben, Angaben zu Verbrauch und Emissionen liegen aber noch nicht vor.
Das Design des 4 720 Millimeter langen und nur 1 294 Millimeter hohen Vanquish ist stark an den umgerechnet etwa 1,5 Millionen Euro teuren Supersportler One77 angelehnt, den Aston Martin in einer Auflage von 77 Exemplaren konzipiert hatte. Sämtliche Karosserie-Anbauteile bestehen aus Kohlefaser und helfen so, das Fahrzeuggewicht auf 1 739 Kilogramm zu drücken. Der 368 Liter große Kofferraum (plus 60 Prozent gegenüber dem DBS) erlaubt auch längere Touren, die auf Wunsch ein 1 000-Watt-Bang&Olufsen-Audiosystem musikalisch begleitet.
Für Firmenchef Ulrich Bez ist der neue Vanquish das ideale Fahrzeug, um die Festlichkeiten zum hundertsten Jahrestag der Marke einzuläuten – auch wenn diese eigentlich erst für das Jubiläumsjahr 2013 programmiert sind. Die ersten Vanquish-Modelle sollen laut Aston Martin auf jeden Fall noch in diesem Jahr ausgeliefert werden.
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