(BB) Fürs erste hat das Ministerium eine Meinungsumfrage in Auftrag gegeben, um zu wissen, welche Auffassung die Bürger vom Thema haben. In einer Studie von TNS-Ilres befanden 64 Prozent, dass es das Phänomen der käuflichen Liebe schon immer gegeben habe. „Man kann nicht sagen, dass die Prostitution die Menschen gleichgültig lässt, aber die Befragten sagten sich nicht darüber empört“, so Charles Margue zu den Ergebnissen der Studie.
Sieben von zehn Personen befürworteten denn auch die Aussage, dass die Regierung die Prostitution vielmehr regeln und kontrollieren solle als Strafen zu verhängen.
Françoise Hetto-Gaasch sagte am Montag, zunächst kein Gesetz erlassen zu wollen. Vielmehr wolle man ein Konzept ausarbeiten um Prostituierten zu helfen. Die Schwerpunkte werden auf die Gesundheitsförderung, die Prävention und die Sicherheit gesetzt. Auch Fortbildungskurse könnten die Betroffenen unterstützen, aus dem Milieu aussteigen.
Am 28 Juni werden auf einer Konferenz die aktuelle Situation und die Herausforderungen zum Thema Prostitution in Luxemburg erörtert.
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