(FeMo/str) - Gut zwölf Stunden, nachdem auf der Autobahn Luxemburg-Brüssel in der Nähe von Arlon ein flüchtender Einbrecher von einem Luxemburger Polizisten erschossen wurde, äusserte sich ein Staatsanwalt aus Arlon zum ersten Mal vor der Presse.
Die Ermittler und Justizvertreter kamen zum Schluss, dass die Luxemburger Polizisten "richtig und in Notwehr" handelten. Nichts deute auf das Gegenteil hin, sagte Serge Lipszyc von der belgischen Staatswanwaltschaft am Nachmittag bei einer Pressekonferenz. Die Ermittlungen seien allerdings noch nicht abgeschlossen.
Mittlerweile wurde auch das Opfer identifiziert. Nach Informationen handelt es sich um einen 32-jährigen, polizeibekannten Belgier mit einem langen Vorstrafenregister. Er stammt aus der Gegend von Namur. Nach seinem Komplizen, dessen Identität auch inzwischen bekannt ist, wird weiterhin gesucht - die belgische Polizei möchte ihn als Zeugen vernehmen.
Aus Justizkreisen verlautete, dass die Autopsie bereits gegen 17 Uhr abgeschlossen war und die Leiche noch am gleichen Tag der Familie übergeben wurde.
In der Nähe des Tatorts wurde auch eine Schusswaffe gefunden; noch steht allerdings nicht mit Sicherheit fest, dass sie den beiden Einbrechern gehörte. Von früheren Einbrüchen wusste die Polizei allerdings, dass die Täter mitunter Waffen bei sich hatten - so war zum Beispiel eine auf einem Überwachungs-Video zu sehen.
Bei der Pressekonferenz wurden auch weitere Details über den Tathergang bekannt. Demnach durchbrachen die beiden Täter nur rund 500 Meter von der in Oberpallen überfallenen Juwelierhandlung entfernt eine Straßensperre der Luxemburger Polizei. Dabei wurden auch erste Schüsse auf das Fluchtfahrzeug abgegeben – im Auto, einem im Februar gestohlenen Audi A6, stellten die Ermittler später zwei Kugeln sicher.
Auf der Autobahn zwischen Stockem und Weyler mussten die Einbrecher ihr Fluchtauto aufgeben, weil ein Reifen geplatzt war. Dort stieß dann auch ein mit drei Luxemburger Polizisten besetzter Streifenwagen auf den in Belgien zugelassenen A6.
Im Laufe des Mittwochs teilte die Polizei mit, dass der Einbruch nicht in einer Tankstelle, sondern in einer Juwelierhandlung stattfand. Die Juwelierhandlung befindet sich in demselben Gebäude wie die Tankstelle.
14'
14'
19'
Petingen
|
3:0 |
Jeunesse
|
RFCU Lëtzebuerg
|
2:0 |
Düdelingen
|
Fola
|
1:2 |
Grevenmacher
|
Rümelingen
|
4:1 |
Kayl-Tetingen
|
Hesperingen
|
0:3 |
Differdingen
|
Käerjéng
|
3:0 |
RM Hamm Benfica
|
Niederkorn
|
5:2 |
Hostert
|