(str) - Mit 14 Mitgliedern ist an diesem Wochenende in der Hauptstadt, die Piratenpartei Luxemburg gegründet worden. Frei nach dem Vorbild der schwedischen “Piratpartiet” will sich die junge Partei für einen transparenten Staat und gegen den gläsernen Bürger einsetzen.
Die “Piratepartei Lëtzebuerg” will sich für eine freie, offene Gesellschaft im Einvernehmen mit dem Schutz der Privatsphäre des Einzelnen einsetzen. Weitere Themenschwerpunkte sind laut Pressemitteilung die Erneuerung des Urheberrechts und des Patentwesens sowie der freie Zugang zu Information und Bildungsmaterialien.
Das Vorbild, die 2007 gegründete “Piratpartiet” erreichte bei der Europawahl 2009 mit 7,1 Prozent der schwedischen Wählerstimmen einen Sitz im Europaparlament. Bei der deutschen Bundestagswahl erzielte die deutsche Schwesterpartei “Piraten” knapp zwei Prozent. Unter den Erstwählern waren es sogar neun Prozent. Zum Vergleich, bei ihrer ersten Teilnahme an der Bundestagswahl erreichten “die Grünen” 1980 nur 1,5 Prozent der Wählerstimmen.
Den Vorsitz des Luxemburger Ablegers der Piratenpartei hat Sven Clement. Jerry Weyer ist stellvertretender Vorsitzender, David Doerfel Schatzmeister und Felix Weis Generalsekretär.
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