(jm) - Die Sozialisten stellen sich der Verantwortung - aber nicht um jeden
Preis. Dies machte die Parteispitze beim LSAP-Nationalkongress am
Sonntag in Schifflingen deutlich. So wie die Christlich-Sozialen auf
ihrem Parteitag vor einer Woche nicht gerade zimperlich mit dem kleinen
Koalitionspartner umgegangen waren, so wenig hielten sich Bodry,
Asselborn und Lux mit Kritik an die Adresse der CSV zurück.
"Die CSV darf sich nicht auf ihr Wahlprogramm und das Koalitionsabkommen
versteifen, sondern muss lernen, sich mit Argumenten auseinanderzusetzen", meinte Parteichef Alex Bodry in Bezug auf die
Reform des öffentlichen Diensts und die Gesetzesnovelle zum
Schwangerschaftsabbruch. "Die Sozialisten sind nicht aufs Gehorchen
getrimmt. Aufs Diskutieren und Argumentieren sehr wohl", sagte
Vizepremier Jean Asselborn. "Statt uns Lektionen zu erteilen, soll die
CSV erst einmal vor der eigenen Haustür kehren", sagte Fraktionschef
Lucien Lux.
Während die Parteispitze Mars Di Bartolomeos Pläne zur Reform der
Altersvorsorge als richtig und notwendig verteidigte, meldete die Basis
Bedenken an. Ein Vorhaben, das die Lebensarbeitszeit der künftigen
Generationen verlängere, könne man ja wohl kaum jugendfreundlich nennen, monierte Dan Kersch. Statt die Bezüge in Zukunft zu kürzen, wäre eine Beitragserhöhung oder eine Abschaffung der Beitragsobergrenze eher
angebracht.
Den Vorwurf einer einseitiguen Leistungsbeschneidung wies der
Sozialminister zurück. An die Basis appellierte Di Bartolomeo: "Wir
sollen keine Angst vor Reformen haben, schon gar nicht, wenn sie unsere
eigene Handschrift tragen."
14'
7'
20'
Petingen
|
3:0 |
Jeunesse
|
RFCU Lëtzebuerg
|
2:0 |
Düdelingen
|
Fola
|
1:2 |
Grevenmacher
|
Rümelingen
|
4:1 |
Kayl-Tetingen
|
Hesperingen
|
0:3 |
Differdingen
|
Käerjéng
|
3:0 |
RM Hamm Benfica
|
Niederkorn
|
5:2 |
Hostert
|