Von Luc Ewen
Sie gilt als Symbol für Waffenstillstand und Gewaltlosigkeit. Bekannt wurde sie unter anderem durch ihren Standort vor dem Hauptgebäude der Vereinten Nationen in New York. Somit dient sie regelmäßig als Kulisse für Live-Berichterstattungen oder Interviews großer Fernsehsender. Die Rede ist von der Skulptur "Non Violence" des schwedischen Künstlers Carl Fredrik Reuterswärd. Was viele nicht erahnen: Die Skulptur, die auch noch als "knoted Gun" (zu Deutsch "verknotete Pistole") bezeichnet wird, war ein Geschenk des Großherzogtums Luxemburg an die UNO.
Wer den Hauptsitz der weltumspannenden Organisation besucht, der stößt auf Schritt und Tritt auf Geschenke der Mitgliedstaten. Meist sind es Gemälde oder Skulpturen mit Motiven der einzelnen Länder und Völker. Nur wenige der Präsente schafften es jedoch auf den Ehrenplatz vor dem Hauptgebäude. Unter ihnen auch das symbolträchtige Geschenk aus Luxemburg.
Das Gesamtwerk "Non Violence" besteht aus drei Skulpturen, die alle drei als Original des Werkes bezeichnet werden. Jede Skulptur zeigt das gleiche Motiv: eine Pistole mit Knoten im Lauf. Lediglich die Ausrichtung des Laufs ändert angeblich leicht bei jedem der drei Originale.
Zwei der Originalskulpturen wurden 1988 vom Großherzogtum Luxemburg erworben. Eine wurde, wie bereits erwähnt, an die Vereinten Nationen verschenkt. Die zweite fristet ihr Dasein - etwas versteckt, von Touristen kaum beachtet und mit Schmutz bedeckt - auf dem Kirchberg in Luxemburg, hinter dem Jean-Monnet Gebäude. Die dritte Originalskulptur steht seit 1985 in der Stadt Malmö.
Am 8. Dezember 1980 wurde der Musiker und Ex-Beatle John Lennon in New York erschossen. Dieses Ereignis, gemeinsam mit einer Portion Zeitgeist, führten zu einem Wiederaufleben der weltweiten Nonviolence-Bewegung, die Gewaltlosigkeit und Völkerverständigung predigte. Einige Quellen behaupten, Reuterswärd habe den Tod Lennons, mit dem er befreundet war, verarbeitet, indem er die große Skulptur des verknoteten Revolvers schuf.
Bereits 1969 hatte Reuterswärd jedoch eine Serie kleinerer "Non-Violence"-Figuren gezeichnet. Als Inspiration diente ihm angeblich ein sogenanntes "Bed-In" mit Yoko Ono, bei dem John Lennon das Lied "Give peace a chance" sang. Bei den "Bed-Ins" handelte es sich um Protestaktionen, die von Lennon und Ono organisiert wurden, um gegen Krieg und für Gewaltlosigkeit zu protestieren.
Die Skulptur wurde im Laufe der Zeit zum Symbol der Nonviolence-Bewegung. Kopien von einer der drei Originalskulpturen stehen mittlerweile in immer mehr Großstädten, zum Beispiel in Caen, Curitiba, Göteborg, Johannesburg, Kapstadt, Lausanne, Liverpool, London, Miami, Paris, Stockholm, … . 2005 wurde eine "Non Violence"-Skulptur im Garten des Bundeskanzleramtes in Berlin eingeweiht.
Petingen
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3:0 |
Jeunesse
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RFCU Lëtzebuerg
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Düdelingen
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Fola
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Grevenmacher
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Rümelingen
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Kayl-Tetingen
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Käerjéng
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RM Hamm Benfica
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Niederkorn
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Hostert
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