(str) - Nachdem in der Silvesternacht zwei Menschen im hauptstädtischen Bahnhofsviertel erschossen wurden, konnte inzwischen auch der zweite Tote identifiziert werden. Das bestätigte der Pressesprecher der Justiz Henri Eippers am Montagnachmittag. Zunächst war nur die Identität eines der beiden Mordopfer bekannt.
Bei den Toten handelt es sich um zwei 27- und 29-jährige Ausländer. Laut Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft hielten sich beide Männer illegal im Großherzogtum auf.
Nähere Einzelheiten zum Tathergang und zu den Opfern waren allerdings auch am Montag nicht in Erfahrung zu bringen. Die am Montagmorgen durchgeführten Autopsien ergaben indes, dass beide Männer durch Schusswaffengebrauch ums Leben kamen.
Am Silvesterabend war gegen 22.35 Uhr eine Leiche in einem Hinterhof in der hauptstädtischen Rue de Hollerich entdeckt worden. Knapp zehn Minuten später wurde in einem Hauseingang in der Rue Joseph Junck eine weitere männliche Leiche entdeckt. Die Fundorte der beiden Leichen liegen knapp 800 Meter voneinander entfernt.
Polizei und Justiz beschränkten sich in ersten Stellungnahmen darauf, zu bestätigen, dass beide Opfer durch Gewalteinwirkung zu Tode kamen und dass es einen Zusammenhang zwischen beiden Taten gibt.
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