Von Manon Zeig
Julie Meynen hat sich an den beiden letzten Tagen der Junioren-Europameisterschaft in Antwerpen in Szene gesetzt. Die FLNS-Athletin schwamm über 50 m Freistil und Schmetterling gleich viermal einen neuen Landesrekord, wurde Sechste im Finale über den Freistilsprint und konnte sich in 25"67 sogar als erste FLNS-Schwimmerin das Ticket für die WM in Barcelona im kommenden Jahr sichern.
Nationaltrainer Miloslav Rolko zog eine durchaus positive Bilanz. „Julie wusste sich im Verlauf dieser Titelkämpfe enorm zu steigern und hat ihre Visitenkarte für nächstes Jahr hinterlassen. Julien Henx konnte aufgrund der Trainingsausfälle über die 100- und 200-m-Strecke nicht an seine Leistungsfähigkeit herankommen. Beide haben jedoch wichtige Erfahrungen sammeln können.“
Nachdem der 14-jährigen Meynen über 100 m Freistil keine Bestzeit gelingen sollte und ihr das Glück nicht hold war, so dass sie das Halbfinale nur knapp verpasste, sollte ihr am Samstag der Einzug unter die besten 16 über 50 m Freistil als Elfte der Vorläufe (26"55) auf Anhieb gelingen. Im Halbfinallauf stellte sie in 26"18 eine neue nationale Bestmarke auf, die sie dann im „Swim-off“ mit der Schwedin Louisa Hansson – beide belegten den achten Rang, der zum Einzug ins Finale berechtigte – auf 25"67 drückte.
Ihren eigenen Landesrekord, aufgestellt bei den nationalen Meisterschaften Mitte Juni, verbesserte sie somit um mehr als eine halbe Sekunde und qualifizierte sich als erste Luxemburger Schwimmerin für die Weltmeisterschaft in Barcelona (19. Juli bis 4. August 2013). Im Endlauf schwamm sie in 26"05 auf einen ausgezeichneten sechsten Rang, haderte nach dem Rennen jedoch etwas mit sich: „So richtig freuen kann ich mich nicht. Mit der Zeit des ‚Swim-off‘ hätte es für die Bronzemedaille gereicht.
Aber ich habe nächstes Jahr noch die Chance, mich zu revanchieren.“ Platz drei ging an Nastja Goejsek (SLO) in 26"68. Zum Abschluss dieser europäischen Jugend-Titelkämpfe ging Meynen gestern an den Start über den Schmetterlingssprint. Ihre Zeit aus dem Vorlauf (28"21 bedeuteten neuer Landesrekord/elfter Platz) konnte sie im Halbfinale auf 27"85 steigern und war somit rund eine halbe Sekunde schneller als Christine Mailliet bei der WM 2009 in Rom. Zum Einzug unter die Top Acht sollte es nicht reichen. Julien Henx zeigte unterdessen zwei durchwachsene Leistungen.
Nachdem er am Samstag über 200 m Freistil enttäuschte und in 1'59"48 seine Bestzeit um 5" verpasste – er wurde 52. unter 53 Startern – lief es am gestrigen Abschlusstag etwas besser. In 24"04 verpasste der 17-Jährige über 50 m Freistil seine Bestzeit lediglich um 13/100. Er wurde 39. 58 Schwimmer waren am Start.
RM Hamm Benfica
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2:1 |
Differdingen
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Fola
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5:1 |
Etzella
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Käerjéng
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3:2 |
Kayl-Tetingen
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Düdelingen
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2:1 |
RFCU Lëtzebuerg
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Niederkorn
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2:0 |
Grevenmacher
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Canach
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3:0 |
Jeunesse
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Wiltz
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4:2 |
Petingen
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