Lifestyle Veröffentlicht am 01.01.01 01:01

Mehr Sport

Familientauglicher Sportler: der Lancer Evolution.
Mitsubishi
Abgespeckte Evo-Variante: der Lancer-Ralliart.
Mitsubishi
Der Outlander hat sich als erfolgreiches SUV entpuppt.
Mitsubishi
Der Colt ist sportlich ausgelegt.
Mitsubishi

Im vergangenen Auto-Jahr hat sich der für seine sportlichen Fahrzeuge bekannte japanische Hersteller Mitsubishi auf den Ausbau seiner Mittelklasse-Baureihe Lancer konzentriert, die sich größenmäßig zwischen Kompaktwagen und klassischen Mittelklasse-Vertretern einordnet.

Dem ursprünglichen Lancer mit Stufenheck (Sportsedan) wurde eine Fließheck-Variante zur Seite gestellt, die auf den Namen Sportback hört. Gleichzeitig wurde auch die Lücke zwischen den „normalen“-Lancer-Modellen und dem Leistungssportler Evolution mit den Ralliart-Modellen geschlossen.

Die Ralliart-Variante ist ein Zwischending, das die schmale Karosserie des „zivilen“ Lancer mit Zutaten des sportlichsten aller Lancer kombiniert: Die Leistung seines 2,0-Liter-Turbo-Benziners wurde auf immer noch stattliche 177 kW (240 PS) begrenzt, das maximale Drehmoment von 343 Newtonmetern liegt zwischen 2 500 und 4 725 U/Min konstant an. Genug für 230 km/h Höchstgeschwindigkeit, den Spurt von 0 auf 100 km/h soll der Ralliart in sieben Sekunden schaffen.

Äußerlich ist der Lancer Ralliart an der Alu-Motorhaube mit speziellen Luft-Einlässen – à la Evolution – und am „Jet-Fighter“-Frontgrill zu erkennen.

Lancer-Topmodell und Publikums­magnet zugleich ist der Lancer Evolution mit 217 kW (295 PS) starkem 2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder.

Die Kraft wird wahlweise über ein neues Fünf-Gang-Schaltgetriebe oder eine Sechs-Gang-SST (Sport Shift Transmission) mit Doppelkupplungstechnik (von Getrag) an die vier Antriebsräder weitergeleitet. Alle Evo-Ausführungen verfügen über den im Rallye-Einsatz erprobten Vierradantrieb S-AWC (Super All Wheel Control),

der auf „Tarmac“, „Gravel“ (loser Untergrund) und „Snow“ (Schnee) eingestellt werden kann.

Ein Blick auf die ­Leistungsdaten: In 6,3 Sekunden spurtet die ­SST-Ausführung von 0 auf 100 km/h, der Version mit fünf Gängen reichen dafür 5,4 Sekunden. Neben den sportlichen Autos hat sich Mitsubishi auch mit dem Bau von Geländewagen und SUVs einen Namen gemacht. Der Klassiker schlechthin ist der mit kurzem oder langem Radstand lieferbare Pajero, der von einem 3,2-Liter-Diesel­motor mit 118 kW (160 PS) angetrieben wird.

Im SUV-Segment ist Mitsubishi mit dem Outlander vertreten, der auch die Basis der jeweiligen SUV-Modelle von Citroën (C-Crosser) und ­Peugeot (4007) bildet, der Pick-up von Mitsubishi heißt L200, Van-Kunden ­greifen zum Grandis. Nach unten hin abgerundet wird die Mitsubishi-Modellpalette durch den (kürzlich aufgefrischten) als Drei- und Fünftürer sowie als Coupé-Cabriolet lieferbaren Colt.

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