(jw) - Am vergangenen Donnerstag hat die amerikanische Pop-Ikone Madonna ein exklusives Clubkonzert im Pariser Kultclub “Olympia” gespielt. Die Fans mussten bis zwischen 89 und 276 Euro für eine Eintrittskarte bezahlen und erhielten dafür ein nur knapp 45-minütiges Konzert.
Madonna spielte nur acht Lieder innerhalb von 45 Minuten. Viele der etwa 2000 Gäste waren enttäuscht, einige stürmten nach dem Auftritt sogar die Bühne und machten ihrem Unmut Luft. Jetzt wollen die Fans sogar gerichtliche Schritte gegen den Superstar einleiten. “Glauben Sie, dass ein Durchschnittsbürger zwischen 11,18 und 34,56 Euro für einen Song von Madonna ausgeben wollte”, steht in eine E-Mail, die die Fangemeinde an Madonnas Tourorganisator Live Nation schickte.
Es wird darin sogar mit dem Gang vor Gericht gedroht. Beim Management der Sängerin sieht man die Lage allerdings völlig entspannt. “Madonna hat einige solcher Clubkonzerte gespielt und keines davon dauerte länger als 45 Minuten. Das Konzert in Paris sollte ein herzliches Dankeschön an das französische Publikum sein”, sagte die Madonna-Sprecherin Liz Rosenberg.