(RdM) Bis jetzt waren die Winzer nicht gerade vom Wetter verwöhnt. „Im Februar gab es mit einer Durchschnittstemperatur von -0,9C° viel Frost zu beklagen. Dann kam es noch zu Spätfrost im April und im Mai. Die jungen Reben haben darunter gelitten, es kam zu Ausfällen“, berichtet Robert Mannes vom „Institut viti-vinicole“.
Weniger Gesamtertrag
Auch die Blütezeit sei dieses Jahr alles andere als gut verlaufen: Das nasskalte Wetter hatte zur Folge, dass bestimmte Rebblüten nicht optimal befruchtet wurden.
Dies alles hat Ausfälle zur Folge und demnach negative Auswirkungen auf den Gesamtertrag der Winzer. Bist jetzt ist die Situation noch nicht dramatisch, so Mannes. Viel hänge jetzt vom Wetter während der Reifephase ab. Diese beginnt Mitte August und dauert bis zur Traubenlese im Oktober.
Kommende Wochen ausschlaggebend
Was die Qualität des 2012er Jahrgangs betrifft, sei es jetzt noch zu früh, um etwas darüber zu sagen. Auch hier ist ausreichend trockene Wärme in den kommenden Wochen ausschlaggebend. Das bisherige regnerische Klima habe sich nicht entscheidend auf die Qualität der Weintrauben ausgewirkt.
Leser schreiben an das Luxemburger Wort. An dieser Stelle finden Sie alle Zuschriften, die in der Zeitung veröffentlicht werden und weitere Lesermeinungen.
15'
12'
17'