(dpa) - Chris Paul freute sich wie ein kleines Kind. Der Basketball-Superstar von den Los Angeles Clippers nutzte den freien Tag zwischen den beiden Late-Night-Spielen gegen Tunesien und Nigeria zu einem Besuch im Legoland. „Ich und die Queen“, twitterte der Point Guard zu einem Foto, das ihn mit dem britischen Staatsoberhaupt aus Legosteinen zeigte.
Auch seine Teamkollegen verkriechen sich in der englischen Hauptstadt nicht auf den Hotelzimmern in London. Zwar wohnen die NBA-Profis nicht im olympische Dorf, sondern in einer Nobelherberge im Herzen der Millionen-Metropole. Dennoch stürzen sie sich ins olympische Getümmel, versuchen sich so normal wie möglich zu geben. „Es sind ja bereits meine dritten Spiele, und es macht einfach immer wieder Spaß“, sagte LeBron James.
Der Doppel-MVP der vergangenen NBA-Saison schaute sich am Mittwochabend die Partie der US-Basketballerinnen gegen die Türkei an, Kevin Durant wollte an seinem freien Tag dagegen keine Körbe sehen. Der Jungstar von den Oklahoma City Thunder besuchte lieber bei die Beachvolleyballer und genoss das einzigartige Ambiente an der Horse Guards Parade.
Es ist eine völlig andere Welt für die US-Riesen bei Olympia. Der Alltag in der NBA ist von großer Anonymität gekennzeichnet. Zwar verbringen die Profis mit ihren Mitspielern meist mehr Zeit als mit ihren Familien, doch richtigen Teamgeist gibt es in der besten Liga der Welt nicht.
Auch deshalb zog es Deutschlands Superstar Dirk Nowitzki immer wieder ins Nationalteam. „Das ist eine komplett andere Welt als in der NBA. Ein bisschen wie eine Familie“, sagte der Würzburger, der 2008 die Spiele in Peking vor vier Jahren in vollen Zügen genoss. „Diese Erlebnisse werde ich nie vergessen.“
Den US-Stars geht es genauso. Nach dem Auftaktsieg gegen Frankreich ging das Team fast geschlossen ins Kino, um sich den neuen Batman-Film „The Dark Knight Rises“ anzuschauen. Auch Shoppen und Sightseeing steht zwischen den Partien auf dem Programm. „Ich interessiere mich sehr für Kunst und werde daher sicherlich auch noch in ein Museum gehen“, kündigte Center Tyson Chandler in der englischen Tageszeitung „The Guardian“ an.
Bei allem Freizeitvergnügen verlieren die US-Basketballer ihr eigentliches Ziel, die Goldmedaille, aber nicht aus den Augen. Dafür sorgt schon Trainer Mike Krzyzewski. „Wir sind nicht hier, um die Tower Bridge zu sehen“, sagte der Coach. Doch angesichts von Gegnern wie Tunesien und Nigeria kann es sich der Topfavorit noch erlauben, sich von den olympischen Reizen ablenken zu lassen.
Erst mit Beginn der K.o.-Runde in der kommenden Woche dürften die Herausforderungen für die Amerikaner größer werden. Bis dahin werden James und Co. das olympische Leben und die englischen Eigenheiten weiter genießen. „Ich habe noch nie Fish und Chips gegessen“, nannte Chandler sein kulinarisches Projekt für die kommenden Tage.
Petingen
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0:4 |
Düdelingen
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Jeunesse
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1:5 |
Fola
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Grevenmacher
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1:0 |
Käerjéng
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Differdingen
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6:2 |
RFCU Lëtzebuerg
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Kayl-Tetingen
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0:2 |
Canach
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Etzella
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3:2 |
Wiltz
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RM Hamm Benfica
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2:2 |
Niederkorn
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