Lifestyle Veröffentlicht am 01.01.01 01:01

Klassiker der Moderne

Der Klassiker schlechthin: der Defender.
Land Rover
Der Discovery wurde zum Modelljahr 2009 aufgefrischt.
Land Rover
Bestseller: der Freelander 2.
Land Rover
Der Lord unter den Geländewagen: der Range Rover.
Land Rover

Der Geländewagenspezialist Land Rover hat zum Autofestival 2009 angesichts einer insgesamt recht jungen Modellpalette nur wenig Neues zu vermelden. Der Freelander 2 ist erst seit zwei Jahren auf dem Markt, der Range Rover wurde vor nicht allzu langer Zeit überarbeitet, den Range Rover Sport gibt es seit Frühling 2007 auch mit V8-Dieselmotor und der Klassiker im Modellprogramm, der Defender, wurde zu seinem 60. Geburtstag optisch und technisch runderneuert.

Einzig der Discovery steht in leicht überarbeiteter Form bei den Händlern: Zum Modelljahr 2009 erhält das Allround-Talent unter anderem in Wagenfarbe lackierte Frontstoßfänger, die seitlichen Blinker haben nun eine weiße Glas-Abdeckung. Und bei den Modellvarianten SE und HSE werden auch die Radhausverbreiterungen in Wagenfarbe lackiert.

Meistverkauftes Modell dürfte auch weiterhin das Mittelklasse-SUV Freelander 2 bleiben, das das jeweils Beste aus der Welt von Pkw und Geländewagen vereint: Es bietet Limousinen-Feeling und dazu volle Geländertauglichkeit. Der Name Land Rover verpflichtet.

Für Vortrieb sorgen wahlweise ein Sechszylinder-Reihenmotor von Volvo mit 171 kW (233 PS) oder ein Land-Rover-eigener 2,2-Liter-Diesel mit 118 kW (160 PS). Ab Juli werden die Selbstzünder-Freelander mit Handschaltung ab Werk mit einer Stopp-Start-Automatik ausgerüstet – und hören dann auf die Bezeichnung TD4_e.

Die Land-Rover-Ikone schlechthin – den Defender – gibt es weiterhin ausschließlich mit dem 2,4-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor mit 90 kW (122 PS) und 360 Newtonmeter Drehmoment bei 2 000 U/Min. Er ist mit kurzem oder langem Radstand und in diversen Karosserievarianten lieferbar.

Mehr elegante Luxusautos als ruppige Geländewagen sind die – allerdings voll geländetauglichen – Range-Rover-Modelle.

Während sich der bullige Range Rover Sport die technische Basis mit dem Discovery teilt, ist der „große“ Range Rover ein eigenständiges Fahrzeug. Für Vortrieb sorgen je nach Modell ein 2,7-Liter-V6-Diesel mit 140 kW (190 PS), ein 3,6-Liter-V8-Diesel mit 200 kW (272 PS) oder ein aufgeladener 4,2-Liter-V8-Benziner (Supercharged) mit 287 kW (390 PS). Der V6-Diesel ist sowohl für den Discovery als auch für den Range Rover Sport lieferbar, derweil der TDV8 genannte Achtzylinder-Selbstzünder ausschließlich in den beiden Range-Rover-Modellen verbaut wird.

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