Lifestyle Veröffentlicht am 01.01.01 01:01

Keine Kleinigkeit

Kleinstwagen iQ und Neuauflage des Mittelklässlers Avensis im Vordergrund.

Bei Toyota wird die Modellpalette verjüngt beziehungsweise ausgebaut. Während beim Autofestival 2008 der Golf-Konkurrent Auris im Rampenlicht stand, werden in diesem Jahr der Kleinstwagen iQ und die Neuauflage des Mittelklässlers Avensis in den Vordergrund gerückt.

Der Toyota iQ passt in kein bestehendes Segment. Auch ist er nur bedingt mit dem smart fortwo vergleichbar, da er als 3+1-Sitzer ausgelegt ist und mit viel gutem Willen von Beifahrer und Fahrer auch mal als Viersitzer eingesetzt werden kann.

Weder Handschuhfach noch Kofferraum

Für eine größtmögliche Beinfreiheit auf der Beifahrerseite verzichtet Toyota sogar auf ein klassisches Handschuhfach. Einen Kofferraum hat der iQ ebenfalls nicht zu bieten. Hinter den Rücksitzen kann nur bedingt etwas verstaut werden. Werden die Rücksitze aber umgeklappt, stehen immerhin 238 Liter Ladevolumen zur Verfügung. Mit seinen 2 985 Millimetern misst der Toyota iQ exakt 290 Millimeter mehr als der smart fortwo, aber immerhin 425 beziehungsweise 765 Millimeter weniger als die über ihm angesiedelten Kleinwagen Aygo und Yaris.

Das Motorenprogramm ist zum Marktstart sehr übersichtlich. Als Basisaggregat dient der aus dem Aygo bekannte 1,0-Liter-Benziner mit 50 kW (68 PS), zweiter Motor ist der auch in Yaris und Auris eingesetzte 1,4-Liter-D-4D-Diesel mit 66 kW (90 PS). Zur Jahresmitte 2009 wird Toyota ein drittes Triebwerk nachreichen. Dabei wird es sich um einen 1,3-Liter-Benziner mit serienmäßiger Start-Stopp-Automatik handeln.

Never change a winning team

Ganz neu und doch ganz der Alte ist der Avensis, dessen Innen- und Außendesign nur behutsam weiterentwickelt wurden. Erhältlich ist die dritte Generation des japanischen Mittelklässlers als Limousine oder als Kombi, die Fließheck-Variante entfällt. Preislich ordnet sich der Avensis auf einer Ebene mit Wettbewerbern wie dem Mazda6, dem Honda Accord oder dem Opel Insignia ein.

Ab 20 275 Euro gibt es die Limousine, der Kombi kostet bei gleicher Motorisierung und Ausstattung 1 120 Euro mehr. Insgesamt sechs Motoren stellt Toyota für den Avensis bereit. Die drei Benziner mit 1,6, 1,8 und 2,0 Liter Hubraum leisten zwischen 97 kW (132 PS) und 112 kW (152 PS). Die Dieselpalette besteht aus drei optimierten Aggregaten mit bis zu zehn Prozent weniger CO2-Ausstoß und Kraftstoffverbrauch. Das Basistriebwerk holt aus 2,0 Liter Hubraum 93 kW (126 PS), darüber rangiert der in zwei Leistungsstufen lieferbare 2,2-Liter-Selbstzünder: mit 110 kW (150 PS) oder 130 kW

(177 PS).

Zwischen iQ und Avensis angesiedelt sind die bereits erwähnten Kleinwagen Aygo (kürzlich überarbeitet) und Yaris sowie der kompakte Auris, dessen Stufenheck-Derivat mit dem Namen Corolla Sedan und der vom Vorgängermodell abgeleitete Kompaktvan Corolla Verso mit bis zu sieben Sitzen sowie das Hybridmodell Prius.

Oberhalb des Avensis sind ausschließlich SUVs und Geländewagen im Modellprogramm: der kompakte RAV4, der Land Cruiser mit 3,0-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor und der kürzlich neu aufgelegte „große“ Land Cruiser, der ausschließlich mit V8-Benzin- und -Dieselmotoren lieferbar ist.

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