(str/jot/FeMo) - An diesem Mittwochmorgen fand im Rollingergrund eine weitere Verhandlungsrunde über einen Sozialplan für die Noch-Beschäftigten von Villeroy und Boch Luxemburg statt. Gegen Mittag kam es zu einem Zwischenfall. Nachdem die Gewerkschaften den Verhandlungssaal verlassen hatten, drangen laut Angaben der Personaldelegation rund 80 Mitarbeiter in den Saal, um mit der Direktion zu diskutieren.
Generaldirektor Charles-Antoine de Theux betonte gegenüber wort.lu, dass er und die anderen Mitglieder der Direktion zu keinem Zeitpunkt daran gehindert worden seien, den Saal zu verlassen. „Es wurde keine Gewalt ausgeübt“, erklärte er. "Wir sind freiwillig geblieben, um mit den Angestellten zu sprechen. Die Leute hatten viele Fragen und wir konnten uns auf diese Weise direkt austauschen."
Von einem Fall von "Bossnapping" kann also keine Rede sein. Zwei Vertreter der Polizeidirektion waren ebenfalls vor Ort, um nach dem Rechten zu schauen. Die Beamten musste folglich auch nicht eingreifen.
Auf die Frage, ob die Direktion auf eine Eskalation bei den Verhandlungen vorbereitet sei, meinte de Theux: „Wir sind auf alles vorbereitet. Wenn wir dies nicht sein würden, dann würden wir unsere Arbeit nicht gut machen.“
Die Verhandlungen über einen Sozialplan mit den Gewerkschaften wurden am Mittwochnachmittag fortgesetzt. De Theux unterstrich in diesem Zusammenhang, dass die Direktion Verhandlungsbereitschaft zeige. „Wir machen immer wieder neue Vorschläge, im Gegensatz zu den Gewerkschaften.“ Er persönlich könne die Enttäuschung des Personals sehr gut nachvollziehen.
Gegen 16.30 Uhr verließen die Angestellten den Verhandlungsraum. Kurz zuvor hatten die V&B-Verantwortlichen ihnen ein Gespräch mit der Konzernleitung im saarländlischen Mettlach zugestanden. Dabei sollen sie unter anderem auf Nicolas Luc Villeroy treffen, den Leiter des Unternehmensbereiches Tischkultur. Die Gewerkschaften haben angekündigt, sich am Montag mit zwei Bussen nach Mettlach zu begeben.
Rund 230 Mitarbeiter werden bei V&B demnächst ihren Job verlieren. Bei den Verhandlungen über einen Sozialplan waren große Unterschiede zwischen den Vorstellungen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern deutlich geworden.
Während die Gewerkschaften und der Betriebsrat eine Entschädigung von 225 Euro pro Monat Betriebszugehörigkeit fordern, bietet die V&B-Direktion - Angaben der Arbeitnehmer zufolge - derzeit lediglich 25 Euro an. Vor der Verhandlungsrunde vom Mittwoch waren es 20 Euro.
14'
13'
18'
Petingen
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3:0 |
Jeunesse
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RFCU Lëtzebuerg
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2:0 |
Düdelingen
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Fola
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1:2 |
Grevenmacher
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Rümelingen
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4:1 |
Kayl-Tetingen
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Hesperingen
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0:3 |
Differdingen
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Käerjéng
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3:0 |
RM Hamm Benfica
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Niederkorn
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5:2 |
Hostert
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