(LS) - In der Affäre um die Nicht-Verlängerung des Arbeitsvertrages von Judo-Nationaltrainer Fréderic Georgery nimmt nun auch der Präsident des Luxemburger Kampfsportverbandes FLAM, Roland Lenert, Stellung: in einer von ihm selbst als Privatperson unterschriebenen Pressemitteilung, die aber mehr Fragen offen lässt, als sie beantwortet. Und in der er sich einen Seitenhieb auf jene Medien, die die Offenen Briefe der Athleten und der Eltern veröffentlichten, nicht verkneifen kann.
Die FLAM, so Lenert, sei bekümmert, dass die jungen Sportler glauben würden, ihre rezenten Fortschritte seien nur auf die alleinige Person des Nationaltrainers zurückzuführen. Der Verband würde stets und auch in Zukunft alle Judokas dazu ermutigen, fleißig und regelmäßig zu trainieren. Der Vorstand der FLAM zeigt sich ebenfalls enttäuscht, dass Sportler und Eltern den Weg über die Presse gesucht hätten, um ihren Unmut Ausdruck zu verleihen. Es wäre wenig sinnvoll, ungerechtfertigte Behauptungen in der Öffentlichkeit zu verbreiten.
Schlechter Wille und Erpressung
Die FLAM würde die Aussagen der Sportler - zwar widerwillig - zur Kenntnis nehmen, fühlt sich vor allem aber an der Ausdrucksweise der Eltern gestört. Von schlechtem Willen spricht Lenert dabei. Eine vom Verband rechtmäßig getroffene Entscheidung in diesem Maße zu kritisieren, würde an Erpressung grenzen. Dass ihm, dem Präsidenten, dann seitens der Eltern vorgeworfen wird, öffentliche Gelder nicht nach bestem Willen zu verwalten, würde weitere Schritte nach sich ziehen, droht er.
Lenert betont, dass der Verband genügend Elemente besitzt um die Nicht-Verlängerung zu begründen. Er will diese aber nicht beim Namen nennen, da sie vertraulich seien. Schlussendlich ruft er die Eltern (und die Athleten?) auf, sich in Zukunft mit verleumderischen Aussagen zurückzuhalten.
Hier gibt's das Schreiben von Roland Lenert als PDF-Dokument zum Herunterladen.
RM Hamm Benfica
|
2:1 |
Differdingen
|
Fola
|
5:1 |
Etzella
|
Käerjéng
|
3:2 |
Kayl-Tetingen
|
Düdelingen
|
2:1 |
RFCU Lëtzebuerg
|
Niederkorn
|
2:0 |
Grevenmacher
|
Canach
|
3:0 |
Jeunesse
|
Wiltz
|
4:2 |
Petingen
|