Lëtzebuerg Veröffentlicht am 18.08.12 05:00

Hitzewelle - Gesundheitsministerium rät, einige wichtige Regeln zu befolgen

Mineral- oder Sprudelwasser ist dem Quellwasser vorzuziehen

Mindestens anderthalb Liter Wasser sollte jeder am Tag zu sich nehmen.
Foto: Shutterstock

Lange mussten wir auf ihn warten, doch jetzt ist er endlich da: Der Sommer, und das mitsamt Temperaturen, die an diesem Wochenende Höchstwerte von über 30 Grad erreichen. Um das schöne Wetter ohne gesundheitliches Risiko genießen zu können, rät das Gesundheitsministerium, ein paar wichtige Regeln unbedingt zu befolgen.

Wichtig sei insbesondere, dass man regelmäßig trinkt, dies ohne abzuwarten, bis ein Durstgefühl einsetzt. Das Gesundheitsministerium empfiehlt daher, mindestens anderthalb Liter Flüssigkeit am Tag zu sich zu nehmen. Am besten eigne sich Mineral- oder Sprudelwasser. Quellwasser hingegen (aus der Flasche oder aus dem Wasserhahn) könnte eventuell nicht genügend Mineralsalze enthalten.

Ergänzend können zudem leicht gesüßte Getränke, wie etwa zur Hälfte mit Wasser verdünnter Fruchtsaft oder leicht gesüßter Kräutertee, konsumiert werden. Koffeinhaltige Getränke wie Tee oder Kaffee sollten aufgrund ihrer eher entwässernden Wirkung besser vermieden werden. Des Weiteren sollte man darauf achten, sich möglichst wenig in der Sonne aufzuhalten, dies insbesondere während der Mittagszeit. Zudem sollte man daran denken, den Kopf draußen stets bedeckt zu halten und eine auf den Hauttyp abgestimmte Sonnencrème zu verwenden. Intensive körperliche Anstrengungen sowie das Ausüben von Sport sollten während der wärmsten Stunden am Tag vermieden werden. Türen und Fenster sollen solange die Außentemperatur die Innentemperatur übersteigt geschlossen gehalten werden. Rollläden und Gardinen schützen die Räume vor der direkten Sonneneinstrahlung. Lüften sollte man am Abend, in der Nacht oder am frühen Morgen, wenn es draußen noch etwas kühler ist.

Unterstützung für ältere Personen

Wie das Gesundheitsministerium unterstreicht, solle man besonders gefährdeten Personen, etwa älteren Menschen, die alleine leben, anbieten, regelmäßig bei ihnen vorbeizuschauen. Das Ministerium erinnert in diesem Zusammenhang auch daran, dass gefährdete Personen sich an ihre Gemeinde, an das Sozialamt oder an den „service helpline“ des Roten Kreuzes (Telefon 2755) wenden können, dies damit regelmäßig jemand bei ihnen vorbeischaut. Das Antragsformular sowie ein Faltblatt mit zusätzlichen Tipps in Deutsch, Französisch und Portugiesisch stehen im Internet zur Verfügung. (DL/ C.) www.ms.public.lu www.sante.public.lu

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