Brennendes Flüssiggas aus einer Gasflasche hat die Feuerwehr Bettemburg auf Trab gehalten. Am Dienstagnachmittag mussten die Feuerwehrleute die erhitzte Gasflasche in einer Werkstatt abkühlen, um eine Explosion zu verhindern.
Am Unglücksort auf dem Gelände des Güterbahnhofs in Bettemburg begannen die Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz sofort eine Brandbekämpfung mittels Druckluftschaum. Weitere Trupps unterstützen später bei der Kühlung der Flasche.
Diese Maßnahmen fanden ständig aus der Deckung statt, die Einsatzkräfte suchten Schutz hinter einer Gebäudestütze und einem Gabelstapler. Mittels Wärmebildkamera konnte die Temperatur der Acetylenflasche ermittelt und die Gefahr somit abgeschätzt werden. Dank des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte verhindert werden, dass sich das Gas zersetzte. Sicherheitshalber wurde die Flasche über einen längeren Zeitraum gekühlt und kontrolliert.
Unter größter Vorsicht und ständiger Kühlung mittels Sprühstrahl wurden die betroffenen Flaschen nach draußen transportiert, wo sie dann im Freien weiterhin bis auf Umgebungstemperatur gekühlt wurden.
Zwei Arbeiter wurden beim Brand verletzt und von den Rettungswagen aus Bettemburg ins Krankenhaus gebracht.
Acetylen ist ein technisches Gas, das zum Schweißen verwendet wird. Bei Temperaturen von mehr als 300 Grad fängt es Feuer und entsprechende Gasflaschen können explodieren.
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