Angeborener Diabetes könnte nach Ansicht von Dresdner Forschern bei bestimmten Patientengruppen in Zukunft leichter therapierbar sein.
Um den durch Schwitzen bedingten Flüssigkeitsverlust auszugleichen, sollte man regelmäßig trinken. Wann und wie viel erklärt eine Broschüre, die „Sources Rosport“ in mit dem CRP-Santé herausgegeben hat.
Wem ein HIV-Test in einer medizinischen Einrichtung nicht diskret genug ist, für den ist ein Selbsttest zu Hause eine gute Alternative. Verschiedene Studien haben die HIV-Selbsttests in der Praxis untersucht.
Nach der vollständigen Entzifferung des Erbgutes von vier Bandwurmarten erhoffen sich Forscher neue Ansatzpunkte im Kampf gegen die gefährlichen Parasiten, aber auch für Transplantate.
Mit gezielten Übungen können ältere Menschen einer Studie zufolge in einer lauten Umgebung Gesprächen wieder besser folgen. Das haben Forscher herausgefunden.
Antibiotika-resistente Bakterien nehmen zu. Wissenschaftler empfehlen nun einen härteren Einsatz gegen widerspenstige Bakterien.
Ein oft als Antibabypille verschriebenes Akne-Medikament von Bayer soll in Frankreich für den Tod von vier Frauen verantwortlich sein. Das Luxemburger Gesundheitsministerium spricht von "sehr seltenen Einzelfällen".
Die US-Arzneimittelbehörde hat ein neues, wegweisendes Medikament zur Bekämpfung von Tuberkulose zugelassen. Dies sei ein „wahrer Meilenstein“, betonte die Organisation Ärzte ohne Grenzen.
Weniger essen und mehr Sport treiben: Ein noch sinnvollerer Vorsatz fürs neue Jahre wäre es, die Motorik von Kindern stärker zu fördern. Das könnte einen Langzeit-Effekt haben, der sich auch auf dem Schulzeugnis auswirkt.
Dass Zigaretten und Alkohol gesundheitsschädlich sind, ist seit längerem gewusst. Und doch lauert ein anderer Risikofaktor: Bluthochdruck. Eine neue medizinische Studie legt zum Teil erschreckende Zahlen auf den Tisch.
Drei Tassen Kaffee, und schon sieht die Welt anders aus? Forscher der Universität Bochum haben jetzt herausgefunden, dass Koffein die Wahrnehmung von positiven Begriffen in Texten verbessert.
Raucherinnen, die früh vom Glimmstängel abkommen, erhöhen ihre Lebenserwartung erheblich. Das zeigt eine Untersuchung, die am Samstag im britischen Fachjournal „The Lancet“ veröffentlicht wurde. Frauen, die vor ihrem 40. Lebensjahr aufhören zu rauchen, können das Risiko für den Rauchertod um 90 Prozent reduzieren.
Alkoholabhängige haben eine um 20 Jahre geringere Lebenserwartung als Menschen, die nie alkoholabhängig waren. Das geht aus einer deutschen Langzeitstudie über den Verlauf von Alkoholkonsum und Tabakrauchen hervor
Ein neuer Test soll bei Neugeborenen in nur zwei Tagen genetisch bedingte Krankheiten feststellen. Die Methode ermögliche eine schnelle Diagnose und Behandlung von schwer kranken Kinder.
Angesichts des Mangels an Spenderorganen suchen Forscher nach Ersatz für schwer kranke Patienten. Dazu gehören künstliche Organe oder Organsysteme.
Gute Ratschläge zu einem gesunden Lebenswandel nutzen selten: Wer Menschen ändern will, muss es ihnen leicht machen. Die Salatbar in Reichweite, die Treppe näher als der Aufzug - all das führt eher zur Änderung als wohlgemeinte Aufrufe.
Neue Hoffnung für Querschnittsgelähmte: In Bochum ist am Montag das europaweit erste Zentrum für Neurorobotales Bewegungstraining eröffnet worden. Dort kommt ein Roboter-Anzug zum Einsatz, der Querschnittgelähmten mehr Eigenständigkeit ermöglichen soll.
Billionen Bakterien besiedeln den Darm des Menschen. Durch neue Methoden lassen sich Rückschlüsse auf ihre Rolle bei Übergewicht oder Stoffwechselerkrankungen ziehen.
Der Fall ist in Deutschland einmalig: In Hannover hat ein Elternpaar aus dem Sauerland seinem kranken Sohn Lungenteile gespendet und ihm damit das Leben gerettet.
Im Kampf gegen Fettleibigkeit hat New York als erste Stadt der USA große Becher für gesüßte Getränke verboten. Vom März nächsten Jahres an dürfen Cola und Limonade und auch Kaffee nicht mehr in Bechern verkauft werden, die mehr als 16 Unzen oder 473 Milliliter fassen können.
Ein Kind zu bekommen ist nie einfach - für behinderte Frauen ist eine Schwangerschaft aber eine ganz besondere Herausforderung. Das Institut Mutualiste Montsouris in Paris ist die einzige Geburtsklinik in Frankreich, die sich auf die besonderen Bedürfnisse dieser werdenden Mütter spezialisiert hat.
Die Hautkrebsgefahr durch Sonnenbänke wird nach Meinung von Wissenschaftlern noch immer dramatisch unterschätzt. Nach einer neuen Studie erhöhen Solarienbesuche das Risiko für den gefährlichen Schwarzen Hautkrebs um 20 Prozent.
Wer als Kleinkind schon Stunden vor der Glotze hängt, ist später dicker und unbeweglicher als Sprösslinge mit Fernsehverbot. Auch der Hüftumfang dieser Kinder nimmt laut den aktuellen Foschungsergebnissen zu.
D as Medikament „Truvada“ erschwert es HI-Viren, in den Zellen des Körpers Fuß zu fassen. Die vorbeugende Einnahme ist in den USA nun möglich. Ein Freifahrtschein für ungeschützten Sex ist „Truvada“ mitnichten – so mancher könne das aber so sehen, befürchten Kritiker.
Wer im Schnitt täglich weniger als drei Stunden sitzt, könnte seine Lebenszeit um rund zwei Jahre verlängern - darauf weist zumindest eine Studie aus den USA hin.
Sommerzeit ist Zeckenzeit. Bei Spaziergängen über Wiesen und durch Wälder kann schon mal eines der hungrigen Tierchen zubeißen. An sich wäre das harmlos – wenn es nicht das Risiko einer Infektion mit Borreliose gäbe.
Kalifornische Wissenschaftler haben das Erbgut eines ungeborenen Kindes analysiert - ganz ohne den bislang nötigen Eingriff im Mutterleib. Ethiker befürchten einen Missbrauch der neuen Krankheitsdiagnosen.
Im Umfeld von Tumoren produzierte Stoffe könnten die Ursache dafür sein, dass bestimmte Krebsmedikamente nicht mehr oder nicht so gut wirken.
Das Vogelgrippe-Virus könnte nach einer neuen Studie leicht zu einer weltweiten Gefahr werden. Demnach reichen nur fünf Mutationen im Erbgut des Erregers, damit sich dieser per Tröpfcheninfektion auch von Mensch zu Mensch verbreiten kann.
Die Menschen in Europa sollen es in den kommenden Jahren mit einer wachsenden Zahl von Infektionskrankheiten zu tun bekommen. Ursachen sind Klimaveränderungen, gerodete Regenwälder und das Reiseverhalten.
Eine Gentherapie hat erwachsenen Mäusen zu einem längeren Leben verholfen. Die Behandlung verlangsamt das Altern und bessert die Gesundheit der Tiere, wie eine Studie in Madrid ergab.
T rägerinnen typischer Brustkrebs-Gene sind oft fruchtbarer als andere Frauen - dennoch sind diese Gene weniger verbreitet. Ein Grund könnte der sogenannte Großmuttereffekt sein: Frauen nach der Menopause können die Zahl ihrer Enkel steigern, weil sie ihre Töchter und deren Nachkommen unterstützen.
Die Diagnose von Alzheimer könnte bald schon Jahre vor dem Auftreten erster Symptome möglich sein. Bei den Betroffenen lagern sich im Gehirn spezielle Eiweiße ab. Diese können Nuklearmediziner mit einem bildgebenden Verfahren jetzt darstellen.
Fast jeder zehnte Vater ist nach der Geburt eines Kindes australischen Forschern zufolge im Stress, voller Sorgen und sieht oft das Ende des Tunnels nicht mehr. Die Symptome sind ganz ähnlich wie bei der Wochenbettdepression junger Mütter.
Die Krebsgefahr durch Solarienbesuche ist höher als gedacht. Das belegt eine Zusammenfassung großer Studien, die auf einem Hautkrebs-Expertenforum in Berlin vorgestellt wurde.
Die Zahl der Masern-Toten geht weiter zurück. Jedoch wurde das von der WHO für 2010 gesteckte Ziel verfehlt, die Masern-Sterblichkeit im Vergleich zum Jahr 2000 um 90 Prozent zu senken.
Ein guter Job, eine hübsche Frau und nette Kinder: Eigentlich müsste Frank Paetzel in seinem Leben glücklich sein. Eigentlich. Er ist es aber nicht, denn der 43-Jährige leidet an einer unheilbaren Nierenerkrankung – und die beherrscht sein ganzes Leben. „Seit über 25 Jahren wird man jeden Tag aufs Neue mit dem Tod konfrontiert. Ich habe das alles so satt“, sagt der 43-Jährige - erschreckend ehrlich und unerwartet offen - im wort.lu-Interview.
F rüher Kontakt zu Keimen reguliert bei Mäusen Immunzellen und kann die Tiere vor Krankheiten wie Asthma oder entzündlichen Darmerkrankungen schützen.
Über Organspenden spricht man nicht gerne, zu sehr hängt dieses Thema mit dem Tod zusammen. Und doch ist es sehr wichtig, sich damit auseinanderzusetzen. Denn: Jeder Mensch kann einmal in die Situation geraten, ein neues Organ zu benötigen. In Luxemburg stehen im Moment bis zu 65 Menschen auf der Warteliste für eine Organ-Transplantation, etwa die Hälfte von ihnen wartet auf eine neue Niere.
Forscher warnen vor zunehmendem Büro-Stress als einer Ursache für Herzinfarkte. Jährlich würden zum Beispiel in Deutschland mehr als 207 000 Fälle gezählt. Das geht aus dem am Dienstag in Berlin veröffentlichten DAK-Gesundheitsreport hervor.
„Es tat weh, ich war am Ende meiner Kräfte und konnte mich nicht wehren“: Das sind die Worte einer jungen Frau, die jahrelang auf ihrer Arbeitsstelle gemobbt wurde. Beteiligt waren daran jedoch nicht nur ihre Arbeitskollegen, sondern auch ihr Vorgesetzter. In einem Interview mit wort.lu schildert Nora K. (Name v. d. Red. geändert) ihren Leidensweg.
„Mein Leben war die Hölle auf Erden“: das sagt der 50-Jährige Paul Thillmann aus Luxemburg-Stadt. Der zweifache Familienvater litt 13 Jahre lang an einer Angsterkrankung, genauer gesagt an einer Angst vor dem Sterben (Herzphobie), die immer wieder in richtige Panikattacken ausartete.
Essstörungen sind ernste Erkrankungen, die in der heutigen Zeit immer häufiger auftreten und vor allem unter Kinder und Jugendlichen verbreitet sind. Doch welche Formen gibt es überhaupt, was sind die Auslöser und wie kann man einem Betroffenem helfen?
In Luxemburg rauchen so wenige Menschen wie noch nie. "Die Zahl der Raucher sinkt langsam aber sicher", sagt Marie-Paule Prost-Heinisch, Direktorin der Fondation Cancer. Ihre Stiftung fordert nun ein striktes Rauchverbot in Kneipen und Diskotheken.
Wer viel Schokolade isst, leidet nach einer Studie deutlich seltener an gefährlichen Herz- und Gefäßerkrankungen. Demnach haben Menschen, die sehr viele Kakaoprodukte naschen, ein um 37 Prozent niedrigeres Risiko für Herzinfarkt oder andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen als diejenigen mit einem niedrigen Konsum.
Wer Überstunden macht, wird schneller herzkrank. Das bestätigt eine Langzeitstudie mit rund 6000 Menschen. Angestellte, die drei bis vier Überstunden am Tag machten, hatten demnach ein um 60 Prozent erhöhtes Risiko, an einem Herzkranzgefäßleiden zu erkranken.
Latente Esssucht - Binge Eating - Bulimie - Magersucht: Es gibt verschiedene Formen von Essstörungen. wort.lu erklärt kurz und knapp, wie sie sich bemerkbar machen.