Die Erwartungen, die Nationaltrainer Martin Ostermann im Vorfeld der Europameisterschaft in Stuttgart (D) nicht auszusprechen vermochte, wurden erfüllt.
Die Luxemburger Frauen haben als Gruppensieger in der Challenge Division im Viertelfinale Belgien geschlagen und mit dem späteren 3:1-Erfolg über die Slowakei den Aufstieg in die Eliteklasse perfekt gemacht. Den Aufstieg in die Challenge Division haben ihrerseits die Männer geschafft, die aber weitaus mehr Mühe hatten. Im entscheidenden Spiel gegen Litauen gab es dann dennoch eine überzeugende Leistung.
Ni Xia Lian (WR 53) gab der Frauen-Mannschaft durch ihren Auftaktsieg gegen die Slowakei im wichtigen Spiel um den Aufstieg Sicherheit. Trotz erneut starker Leistung, musste Simone Haan (339) die Überlegenheit von Balazova (254) anerkennen. Nach diesem vorübergehenden Gleichstand ging Tessy Gonderinger (451) konzentriert zu Werke, spielte nach verlorenem ersten Satz entschlossen weiter und brachte Luxemburg auf die Siegerstraße. Der Erfolg von Ni (gegen Balazova) war nur noch Formsache. Kurze Zeit später taten es Traian Ciociu, Gilles Michely und Christian Kill den Frauen gleich – sie wiesen Litauen mit 3:0 ab.
Nach den wichtigen Erfolgen der FLTT-Spieler über die Slowakei und Litauen war für Ostermann eines klar: „Beide Teams zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Erfreulich ist, dass die Jugendspieler sich etabliert haben. Die Last war diesmal auf alle Schultern verteilt. Wir sind deutlich flexibler und stärker geworden. Ciociu und Ni, die ich als die Mutter der Truppe bezeichne, fanden starke Unterstützung.“
Gegen Serbien und Slowenien haben erfreulicherweise alle drei Spielerinnen gepunktet. Die knappen Niederlagen von Haan hat zuerst Danielle Konsbrück und dann Gonderinger kompensiert. Nachdem Mike Bast das Männer-Team im ersten Spiel auf Orbit gebracht hatte, war sein 'Pech', dass Kill als Nachwuchshoffnung überzeugte. Ich hoffe, dass Sven Hansen, der erst kürzlich 17 wurde, auf der Bank Erfahrung sammeln konnte und auch bald ins Team wachsen kann. Mal sehen“, bilanzierte Ostermann nach dem Aufstieg.
„Sicher werden wir im letzten Spiel etwas probieren, sodass jeder seine Chance erhalten könnte.“ Ostermann fügte weiter an: „Kein anderes Land hat mit den Frauen und Männern den Aufstieg geschafft. Während ich hier Rede und Antwort stehe, kämpfen die beiden ehemaligen Europameister Russland und Italien gegen den Abstieg aus der höchsten Spielklasse, was die Leistung unserer Mannschaft sicher unterstreicht.“
Ihre Leistung erklärt sich Simone Haan durch intensives Vorbereitungstraining. „Ich habe seit Juni vieles für die Physis getan. Während der Zeit, als der Nachwuchs bei der Jugendeuropameisterschaft erfolgreich im Einsatz war, habe ich zweimal täglich mit der neuen Trainerin Shen Zhujun an der Platte gestanden. Ich bin dadurch sicherer und stärker geworden. Besonders freut mich der Sieg über Gabrielle Feher (WR 143). Die gestrige Niederlage gegen Balazova , die 85 Ränge besser platziert ist, lässt sich verkraften, zumal die Mannschaft wieder einmal funktioniert hat. Im Einzel habe ich nichts zu verlieren und kann frei aufspielen. Mal sehen, ob mir eine weitere Überraschung gelingt.“
Im letzten Platzierungsspiel der Frauen kamen die Juniorinnen zum Einsatz. Sarah De Nutte erbrachte mit ihrem Sieg über Marie Persson (325) den Beweis, dass auch sie durchaus ihren Platz im Team hat. Gonderinger bezwang Persson in einem Fünf-Satz-Krimi. Trotz starker Gegenwehr auf solch hohem Niveau reichte es dennoch nicht ganz. Die Männer waren ohne Ciociu und Michely chancenlos gegen die Niederlande.
Petingen
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3:0 |
Jeunesse
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RFCU Lëtzebuerg
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2:0 |
Düdelingen
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Fola
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1:2 |
Grevenmacher
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Rümelingen
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4:1 |
Kayl-Tetingen
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Hesperingen
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0:3 |
Differdingen
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Käerjéng
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3:0 |
RM Hamm Benfica
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Niederkorn
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5:2 |
Hostert
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