Die Mitteilung der Pressestelle der Luxemburger Justiz, die am Mittwoch um 17.24 Uhr auf die Redaktionstische flatterte, enthielt exakt drei Sätze. Und genau diese drei Sätze hatten es in sich, zeigten sie doch, dass in dieser schwierigen Affäre, die sich über 25 lange Jahre erstreckt und noch immer nicht an ihrem Ende angelangt ist, endlich Fortgang kommen wird.
wort.lu befragte Henri Eippers, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, um den juristischen Formulierungen des offiziellen Presseschreibens etwas mehr Klarheit zu verschaffen. Dieser betonte, dass nichts mehr einem Prozess in der Affäre „Bommeleeër“ im Weg stehe. Ein voraussichtliches Datum für den Prozess vor der Kriminalkammer könne zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht festgelegt werden. Noch müssten die Richter für einen Prozess bestimmt werden.
Die Ermittlungen gegen weitere verdächtige Komplizen wird übrigens abgetrennt, so dass es eventuell später zu einem anderen Gerichtsverfahren kommen kann. Ob Komplizen und Handlanger eventuell im Visier der Justiz stünden, darzu wollte sich Eippers nicht äußern. Generalstaatsanwalt Robert Biever sagte derweil auf Nachfrage, dass in der Gerichtsakte von vier Männern die Rede sei. Sollten die zwei noch unbekannten Täter einmal bekannt werden, dann werde auch ihnen ein Prozess gemacht.
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