(vb) – "Berühmtestes Dorf der Welt" nennt sich Schengen stolz. An diesem Sonntag treffen sich tatsächlich Staatsmänner und Parlamentarier aus ganz Europa, um an die Unterzeichnung des Schengen-Abkommens vor 25 Jahren zu erinnern.
Für einen Tag wird die kleine Weinbaugemeinde an der Mosel wieder zum Nabel des Kontinents: Staatsgäste, Politiker und Zeitzeugen treffen sich am Sonntag um 16.30 Uhr, um das Abkommen zu würdigen, das vor 25 Jahren die Schlagbäume an den inneren Grenzen der EU abgeschafft hat. Neben dem großherzoglichen Paar kommen Luxemburger Regierungsvertreter, EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und Kommissarin Viviane Reding, EU-Parlamentarier und Staatsgäste aus den Schengen-Staaten in die Ortschaft am Südostzipfel des Großherzogtums.
Im Anschluss an eine feierliche Sitzung mit Ansprachen von Politikern werden Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa das Schengen-Museum einweihen. Herzstück des Museums ist eine interaktive Karte, die Informationen zur Geschichte der Grenzen der Schengen-Staaten vermittelt. Die Dauerausstellung informiert auf 200 Quadratmetern über die Abschaffung der Personenkontrollen und die Auswirkungen auf die Grundfreiheiten der Europäer.
Bereits am Samstag ab 16 Uhr erinnern der Bürgermeister von Schengen, der Schöffenrat und Kulturministerin Modert an den Anlass, indem sie die "Säule der Nationen" auf der Esplanade einweihen. Der von Hermann & Valentiny gestaltete, teils durchsichtige und mit Europasternen dekorierte Betonpfahl setzt der grenzenlosen Freiheit ein sichtbares Zeichen.
Das Schengener Abkommen wurde am 14. Juni 1985 von Vertretern der fünf EU-Mitgliedsstaaten Deutschland, Frankreich, Belgien, Niederlande und Luxemburg auf dem Fahrgastschiff Princesse Marie-Astrid unterzeichnet. Damit fielen die Grenzkontrollen an den Innengrenzen weg.
Im Lauf der Jahre stießen immer mehr Länder hinzu - heute sind es 25: Die meisten EU-Länder sowie Island, Norwegen und die Schweiz. Von Riga bis Lissabon und von Reykjavik bis Valletta gibt der Schengen- Raum mehr als 400 Millionen Europäern freie Fahrt - egal ob zur Schnäppchenjagd im Nachbarland und für einen stressfreien Urlaub ohne Stau an der Grenze.
9'
7'
15'
Petingen
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3:0 |
Jeunesse
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RFCU Lëtzebuerg
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2:0 |
Düdelingen
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Fola
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1:2 |
Grevenmacher
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Rümelingen
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4:1 |
Kayl-Tetingen
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Hesperingen
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0:3 |
Differdingen
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Käerjéng
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3:0 |
RM Hamm Benfica
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Niederkorn
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5:2 |
Hostert
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