(str) - Nach einem misslungenen Einbruch in Schuweiler und anschließender Flucht durch den Süden des Landes gingen der Polizei am Mittwochnachmittag insgesamt fünf Einbrecher ins Netz.
Gegen 16.20 Uhr war einer der mutmaßlichen Täter durch ein offenstehendes Garagentor in ein Wohnhaus in der Rue de l'Eglise in Schuweiler eingedrungen. Zunächst hatte der Mann das Schlafzimmer im Obergeschoss durchwühlt. Als er dann seinen Beutezug im Erdgeschoss weiterführen wollte, stand er plötzlich dem Hausbewohner gegenüber.
Der Einbrecher zögerte nicht lange, nahm beide Beine unter die Arme und rannte los. Der Hausbewohner verständigte sofort die Polizei und heftete sich an die Fersen des Diebes. Dabei konnte er sehen, wie der Eindringling in einen Renault Laguna mit französischem Kennzeichen einstieg. Dieser brauste dann mit Vollgas in Richtung Niederkerschen davon.
Zugriff kurz vor der Grenze
Im Rahmen einer Großfahndung gelang es der Polizei, den Wagen in der Nähe des Polizeikommissariats in Niederkerschen zu stoppen. Fünf Personen wurden vorläufig festgenommen. Zwei entpuppten sich als Minderjährige. Drei erwachsene Männer kamen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in Haft. Die beiden jugendlichen Fahrzeuginsassen wurden wieder auf freien Fuß gesetzt.
An der Fahndung beteiligten sich die Polizei aus Niederkerschen und Differdingen sowie die Kriminalpolizei aus Esch und Capellen.
Safeknacker in Bereldingen
Auch in Bereldingen waren am Mittwoch Einbrecher am Werk. In der Rue de la Forêt gelangt die Täter mit einer Leiter zu einem Fenster im ersten Stock eines Hauses. Dort schlugen sie die Scheibe ein und durchwühlten ein erstes Zimmer. In einem zweiten Zimmer entdeckten sie einen Geldschrank, den sie mit einem Trennschleifer öffneten.
Die hauptstädtische Polizei ermittelt.
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