(mt) - Der Luxemburger Europaabgeordnete Frank Engel übernimmt eine Patenschaft für den im Iran wegen seines Glaubens inhaftierten Hauskirchen-Pastor Mehdi „Petros“ Foroutan. Engel will mit dieser Patenschaft ein Zeichen für Menschenrechte und Glaubensfreiheit setzen.
Der 27-Jährige Mehdi „Petros“ Foroutan wurde im März wegen Vergehen gegen die nationale Sicherheit zusammen mit vier anderen Christen zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt. Ihm wird Mission unter Muslimen vorgeworfen. Er befindet sich nach vorübergehender Einzelhaft im „Abel Abad Gefängnis“ in Shiraz, der Hauptstadt der südiranischen Provinz Fars. Auf Intervention des Staatsanwaltes läuft gegen den Pastor ein weiteres Verfahren wegen angeblicher Blasphemie gegen den Islam.
„Nirgendwo auf der Welt dürfen Menschen straffällig werden, weil sie bestimmten religiösen Überzeugungen anhängen“, begründet der Luxemburger Europaabgeordnete Engel seinen Schritt. Nach Angaben der Internationalen Gemeinschaft für Menschenrechte hat sich die Situation im Iran für Christen nach der angeblichen Wiederwahl Mahmoud Ahmadinedschads, am 12. Juni 2009, dramatisch verschärft. Täglich würden sie diskriminiert, misshandelt, gefangengenommen – viele würden zudem zum Tode verurteilt.
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