(jg) - Enttäuschung am Samstagnachmittag bei den Luxemburger Radsportfans. Fränk Schleck (Leopard-Trek), der mit Ambitionen auf eine Top-10-Platzierung an den Start der 69. Ausgabe von Paris - Nice gegangen war, stieg auf der siebten und vorletzten Etappe frühzeitig vom Fahrrad. 43 km vor dem Ziel ließ sich der 30-Jährige plötzlich aus dem Hauptfeld nach hinten zum Teamwagen zurückfallen und die Indizien auf eine Aufgabe verdichteten sich. 37 km vor dem Ziel, kam dann die Gewissheit über den Rennfunk: „Abandon de Fränk Schleck“.
Zunächst hieß es, der Luxemburger Meister würde an Magenproblemen leiden, diese Gerüchte bestätigten sich in der Folge allerdings nicht. F. Schleck hatte dennoch Schmerzen, seine Körpersprache verriet dies eindeutig. „Fränk fühlte sich den ganzen Tag nicht wohl, hinzu gesellten sich die extremen Wetterbedingungen. Für ihn war es ein miserabler Tag“, hielt sich Teamchef Kim Andersen nach dem Rennen noch bedeckt. Am Sonntag klärte er dann auf: „Wir müssen an seiner Position auf dem Zeitfahrrad arbeiten. Nach dem 27 km langen Kraftakt vom Freitag litt er gestern (Samstag) an Rückenschmerzen.“
Und F. Schleck der sich am Samstag nicht äußern wollte, bestätigte diese Feststellung: „Vor allem der Sattel hat mir am Freitag richtige Probleme bereitet. Die Folge war, dass ich mich am Samstag während der Etappe nicht schmerzfrei setzen konnte.“ Die Druckschmerzen in der Leistengegend waren dermaßen unerträglich, dass an ein Weiterfahren nicht mehr zu denken war. Die Kälte und der Regen kamen erschwerend hinzu: „Zeitweise waren es nur 3 Grad Celsius. Meine Hände waren dermaßen kalt, dass ich den Lenker kaum noch richtig festhalten konnte“, so F. Schleck. Vor allem im Hinblick auf die Tour de France (Mannschaftszeitfahren und Einzelzeitfahren) muss nun eine Lösung gefunden werden.
Akribische Arbeit an der Sitzposition auf der Zeitfahr-Maschine stehen an. Doch Andersen ist sich sicher: „Wir werden die Lösung finden, noch bleibt uns genügend Zeit.“
Mit der Fitness von F. Schleck zeigt sich der Däne zufrieden: „Alles verläuft nach Plan. Fränk hat bis zu seinem Ausstieg eine gute Rundfahrt bestritten. Am Donnerstag hat er leider den Sprung in die richtige Gruppe verpasst. Er hat aber zweifelsohne die Form, um mit den Besten zu konkurrieren. Im Hinblick auf die Ardennen-Klassiker brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Insgesamt haben wir mit der Mannschaft eine ordentliche Leistung abgeliefert, auch wenn ein Sieg oder eine Top-Platzierung ausblieb. Es fehlten mehrere Male nur Details zum Triumph. Wenn wir weiter so hart und konzentriert arbeiten, werden die glorreichen Momente folgen.“(jg)
Petingen
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0:4 |
Düdelingen
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Jeunesse
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1:5 |
Fola
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Grevenmacher
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1:0 |
Käerjéng
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Differdingen
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6:2 |
RFCU Lëtzebuerg
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Kayl-Tetingen
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0:2 |
Canach
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Etzella
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3:2 |
Wiltz
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RM Hamm Benfica
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2:2 |
Niederkorn
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