Tour de France Veröffentlicht am 16.07.12 05:15

Fédrigo gewinnt in Pau am Fuße der Pyrenäen

15. Etappe zwischen Samatan und Pau über 158,5 km

Glücklicher Gewinner: Pierrick Fédrigo.
Foto: AP

Das Hauptfeld fährt mit fünf Minuten Verspätung ins Ziel.  In der Gesamtwertung verteidigte Bradley Wiggins das Gelbe Trikot souverän vor seinem Sky-Teamkollegen Christopher Froome und Liquigas-Kapitän Vincenzo Nibali.

17.31 Uhr  Vande Velde (Garmin) und Fédrigo (FDJ) setzen sich einige Kilometer vor dem Ziel von den 4 restlichen Fahrern ab.

Der Franzose Pierrick Fedrigo gewinnt diese Etappe, Vande Velde wird Zweiter, Dritter wird Voeckler und Sörensen wird Vierter.

17.25 Uhr Rund 4 Kilometer steigt das Tempo gewaltig in der Spitzengruppe.

17.20 Uhr 8 Kilometer vor dem Ziel attackieren die sechs Spitzenreiter, jedoch konnte sich bis jetzt niemand erfolgreich lösen.

17.10 Uhr Die letzten 15 Kilometer brechen an. Die sechs Fahrer an der Spitze Soerensen, Voeckler, Vande Velde, Dumoulin, Fedrigo und Devenyns wechseln sich ab an der Spitze und bauen weiter auf 11Minuten30 aus.

16.55 Uhr 25 Kilometer vor dem Ziel wächst das Loch zwischen den sechs Fahrern an der Spitze und dem Peloton auf knapp 11 Minuten.

16.45 Uhr Voeckler erhöht kurz das Tempo und sichert sich die 2 Punkte der Bergwertung vor Dumoulin.

16.40 Uhr Das Hauptfelt erweckt nicht den Anschein also wollten sie die sechs Ausreißer noch vor dem Ziel einholen. Der Abstand wächst auf 9 Minuten, 35 Kilometer vor dem Ende.

16.30 Uhr Es sind noch 42 Kilometer zu fahren und die Ausreißegruppe baut ihren Abstand auf 8 Minuten aus, da das Peloton Tempo rausnimmt.

16.10 Uhr Noch 55km haben die Fahrer zurückzulegen. Der Abstand der sechsköpfigen Ausreißergruppe beträgt weiterhin rund 5 Minuten 30.

15.45 Uhr Sörensen hat sich der Ausreißergruppe angeschlossen. Der Abstand beträgt weiterhin 6 Minuten.

15.34 Uhr Das Feld fährt im Bummelzug-Tempo. Die Ausreißer profitieren davon und befinden sich bereits über 6 Minuten vor dem Peloton um Bradley Wiggins.

15.24 Uhr Der Vorsprung ist auf 2 Minuten gewachsen.

15.20 Uhr Die Fahrer Voeckler, Vande Velde, Dumoulin, Fedrigo und Devenyns haben einen Vorprung von 45 Sekunden herausgefahren. Der Däne Sörensen bemüht sich, Anschluss an diese Gruppe zu finden.

14.56 Uhr Weiterhin keine echte Chance für Ausreißer. Im Feld herrscht relativ hohe Hektik, aller Versuche, sich vom Feld zu lösen werden weiter verhindert.

14.28 Uhr Heute ist natürlich der ideale Tag für einen Ausreißversuch. Bislang konnten jedoch alle Versuche aus dem Feld gekontert werden.

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(jg) - Die Pyrenäen liegen in Sichtweite, doch ehe es am Mittwoch definitiv ernst wird – am Dienstag ist der zweite Ruhetag programmiert – sollten sich auf dem heutigen 15. Abschnitt der 99. Frankreich-Rundfahrt die Sprinter noch einmal in Szene setzen, denn es steht eine Flachetappe auf dem Menü.

Von Samatan geht es über 158,5 km nach Pau. Es handelt sich dabei um ein Teilstück, das drei Bergwertungen beinhaltet – zwei der vierten und eine der dritten Kategorie. Diese Steigungen sollten keine unüberwindbaren Hindernisse darstellen. Dennoch darf man die Etappe nicht unterschätzen: der Parcours ist fast nie flach: Auf welligem Terrain geht es entweder bergauf oder hinunter.

Dennoch ist ein Massensprint fast logisch, zumal die letzte Bergwertung (Côte de Monassut-Audiracq) bereits 30 km vor dem Ziel erreicht wird. Bei Kilometer 107 muss zuvor die Côte de Lahitte-Toupière (Kat. 4) überquert werden, anschließend die Côte de Simacourbe (Kat. 3) bei Kilometer 123,5. 

Referenz an die ,France profonde‘

Tour-Sportdirektor Jean-François Pescheux erklärt die Idee hinter diesem Abschnitt, der sich in westlicher Richtung entlang der Pyrenäen bewegt: „Diese Etappe ist eine Reverenz an die sogenannte ,France profonde‘; das provinzielle und ländliche Frankreich. Da die reinen Sprinter bei dieser Tour bislang nicht viele Gelegenheiten hatten, sich in Szene zu setzen, werden sie sich die heutige Chance wohl kaum entgehen lassen.

Der Zielort Pau wird bereits zum 64. Mal von der Frankreich-Rundfahrt besucht. Die Stadt am Rande der Pyrenäen ist eine wahre Hochburg und ein strategischer Punkt bei der Tour de France.“ Bei der Fahrt durch die Gers-Region wird heute erneut die Schönheit Frankreichs zur Geltung kommen. Hervorzuheben ist sicherlich die Festungsstadt Barran, die Ende des 13. Jahrhunderts errichtet wurde.

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