Sport Veröffentlicht am 01.02.12 08:40

Etzella zieht Reißleine: Johnson muss gehen

Becker steht nun in der Verantwortung

Gilles Becker, hier im Duell mit Jairo Delgado (r.), steht seit Dienstag in Ettelbrück als Trainer in der Verantwortung.
Foto: Fabrizio Munisso
Die Ära von Trainer Tom Johnson in Ettelbrück ist vorbei.
Foto: Paul Ernster

(fs/jg) - Die Ära von Trainer Tom Johnson in Ettelbrück ist vorbei. Lange, vielleicht zu lange, hatten die Verantwortlichen dessen Kapriolen geduldet. Die Fußstapfen von Doug Marty waren eindeutig zu groß für den 44-jährigen US-Amerikaner. Ein Luxemburger kehrt nun als Trainer in die höchste Spielklasse zurück. Am Dienstag nämlich leitete Gilles Becker erstmals das Training des aktuellen Tabellenfünften der höchsten nationalen Spielklasse. Assistiert wird er vom langzeitverletzten Chris Wulff.

Etzella-Präsident Claude Halsdorf erklärte die Entscheidung: „Nach der Niederlage gegen die Musel Pikes mussten wir reagieren. Vier der letzten fünf Spiele gingen verloren, vor allem aber war die Art und Weise inakzeptabel. Die Chemie zwischen dem Trainer und den Spielern stimmte einfach nicht mehr, die Gründe hierfür mögen vielschichtig sein.“

Am Samstag empfängt Etzella den Tabellenachten Zolver. „Dieses Spiel muss gewonnen werden, die Play-off-Teilnahme ist ein Muss. Wir wollten die Mannschaft wach rütteln, hoffentlich zeigt das Team am Wochenende ein anderes Gesicht. Dass wir nun Becker das Vertrauen schenken, war eine logische Entscheidung. Er kennt den Luxemburger Basketball und weiß als ehemaliger Etzella-Akteur auch wie der Verein funktioniert“, ergänzt Halsdorf.

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