Lifestyle Veröffentlicht am 01.01.01 01:01

Emotion trifft Perfektion

Landet VW mit dem Golf VI und dem Scirocco weitere Volltreffer?

VW landet Volltreffer am laufenden Band. Der Tiguan, Star des Autofestivals 2008, wurde über Nacht zum Bestseller. Die Chancen, dass Golf VI und Scirocco es ihm nachtun, stehen nicht schlecht. Während der Golf auf kühle Premium-Perfektion setzt, setzt der bullige Scirocco Glückshormone frei. Auch in der Mittelklasse bietet VW jetzt Emotionen auf Rädern an: der Passat CC appelliert als viertüriges Coupé an die Sinne.

Optisch ist der Golf VI nahe am Vorgänger geblieben, dennoch wirkt der in der Länge um fünf Millimeter „geschrumpfte“ Golf VI (4 199 Millimeter) mit seinen klar definierten Linien und Kanten und seinen fein proportionierten Wölbungen und Hohlkehlen deutlich sportlicher als die fünfte Generation.

Prägnante Merkmale des als Zwei- und Viertürer erhältlichen Modells sind neben der neuen, vom Scirocco abgeleiteten Frontpartie die relativ breiten Heckleuchten, die sich durch ein unverwechselbares Nachtdesign auszeichnen sollen. Im Innenraum fällt die hervorragende Verarbeitungsqualität auf.

Vorerst sind drei Benziner und zwei Diesel lieferbar: Als Einstiegsmotorisierung fungiert ein 1,6-Liter-Vierzylinder-Saugmotor mit 75 kW (102 PS) Leistung. Weitaus interessanter und auch sparsamer sind allerdings die beiden sparsamen 1,4-Liter-TSI-Varianten mit 90 kW (122 PS) und 118 kW (160 PS).

Noch sparsamer sind vorerst nur die beiden Common-Rail-Diesel unterwegs, die die bisherigen Pumpe-Düse-Aggregate ablösen. Während die 81 kW (110 PS) starke Variante des 2,0-Liter-TDI mit durchschnittlich 4,5 Liter über die

Runden kommen soll, stehen für die ¬Version mit 103 kW (140 PS) 4,9 Liter

im Datenblatt.

Der Scirocco – oder die Vorzüge der Kombi-Coupé-Karosserie

Mit dem Scirocco hat VW endlich wieder ein emotionsgeladenes Sport-Coupé auf Kiel gelegt, das aggressive Optik und volle Alltagstauglichkeit gekonnt kombiniert. Obwohl als Coupé erdacht, ist der Scirocco ein vollwertiger Viersitzer mit ausreichend Kofferraumvolumen – ein willkommener Nebeneffekt der ansehnlichen Kombi-Coupé-Karosserie.

Die Motorenpalette umfasst zum Marktstart drei TSI-Benziner und einen Selbstzünder. Als Basisaggregat dient der 90 kW (122 PS) starke 1.4 TSI, als via Turbo und Kompressor aufgeladene Variante leistet der „kleine“ Vierzylinder sogar 118 kW (160 PS). Vorläufiges Spitzentriebwerk ist der unter anderem aus dem Golf GTI bekannte 2,0-Liter-TSI mit 147 kW (200 PS). Viertes Aggregat im Bunde ist ein besonders sparsamer und drehmomentstarker 2,0-Liter-Common-Rail-TDI (103 kW / 140 PS).

Weniger praktisch aber deutlich schöner als der normale Passat ist der Passat CC, der sich als viertüriges Coupé mit eigenständiger Karosserie präsentiert. Technisch entspricht der CC weitgehend dem „normalen“ Passat.

Neues und vor allem Bewährtes

Neu im Programm, aber weit weniger emotionsgeladen ist der Caddy Maxi Life, der sich mit 47 Zentimeter mehr Radstand zwischen Caddy und Caravelle/Multivan einordnet und als „Life“-Version Pkw-ähnliches Ambiente im Innenraum bietet. Maximal bietet er sieben Personen Platz.

Neben den zahlreichen Neuerungen im VW-Modellprogramm sind aber auch die bewährten Fahrzeuge für den alljährlichen Erfolg der Wolfsburger Marke auf dem luxemburgischen Markt entscheidend mitverantwortlich: Fox, Polo, CrossPolo, Golf Plus, CrossGolf, Eos, New Beetle, Jetta, Touran, CrossTouran und Sharan sowie die SUVs Tiguan und Touareg. Topmodell ist weiterhin die Oberklasse-Limousine Phaeton.

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