(RdM). - „Bis auf die letzten beiden Wochen ließen sowohl die Temperaturen als auch die Anzahl der Sonnenstunden doch stark zu wünschen übrig. Ich hätte deswegen eigentlich mit viel mehr Besuchern gerechnet“, so eine Mitarbeiterin eines Pro-Sun Solariums.
Normalerweise erfreuen sich die Sonnenstudios bei miesem Wetter steigender Besucherzahlen, wie man in den letzten Jahren festgestellt hat. Dabei geht es nicht unbedingt darum, braun zu werden, sondern auch, um Licht und Wärme zu tanken.
Von fünf auf über 100 Kunden täglich
Ein gutes Beispiel dafür ist der August 2003, einer der verregnetsten Monate der letzten Jahre. Die Kundenzahlen stiegen auf über hundert Kunden pro Tag an. Bei größeren Hitzewellen zählt man im Durchschnitt knapp fünf Kunden täglich.
„Es war ziemlich ruhig in diesem Monat“, bestätigt auch eine andere Solarium-Betreiberin aus Luxemburg-Stadt. Sie kann sich diese Flaute trotz des eher miesen Sommers auch nicht richtig erklären. „Vielleicht sind viele Leute kurzfristig in Urlaub gefahren, um Sonne zu tanken, obwohl dies so nicht geplant war. Ein paar Autostunden entfernt konnte man ja schon von besserem Wetter profitieren.“