(LS) - Die Vorbereitung auf die Spiele der kleinen europäischen Staaten in Liechtenstein geht langsam, aber sicher in die entscheidende Phase. Dabei steht die Auswahl für diesen Saisonhöhepunkt noch nicht einmal intern beim Kampfsportverband. In verschiedenen Gewichtsklassen streiten nämlich gleich mehrere Judokas um eine Selektion. Es zeichnet sich allerdings ab, dass Luxemburg in Liechtenstein wohl mit so vielen Judokas (neun) antreten wird, wie noch nie zuvor bei den JPEE.
Aus dieser Sicht war das Turnier im flämischen Lommel, bei dem alleine in der Hauptklasse über 300 Sportler aus elf Nationen teilnahmen, ein wichtiges Rendezvous. Gegen meist überregionale Konkurrenz erreichte Manon Durbach (-57 kg/24 Teilnehmerinnen) das beste Resultat. Nach vier Siegen stand sie im Finale, das sie allerdings gegen Nica Antonis auf Ippon verlor.
Diese 16-jährige Belgierin hatte im Halbfinale mit Swetlana Breier (drei Ippon-Siege in der Qualifikation) eine weitere Luxemburgerin besiegen können. Breier verlor in der Folge auch den Kampf um Bronze, ebenfalls vorzeitig. Und mit Steffi Demuth hatte eine dritte Judoka der FLAM die Überlegenheit von Antonis anerkennen müssen. Sie schied nach zwei vorzeitigen Erfolgen im Viertelfinale gegen die Belgierin aus. In der Klasse -70 kg waren nur sieben Athletinnen gemeldet, sodass Lynn Mossong bei zwei Erfolgen und einer Niederlage Bronze gewann.
Die „starken“ Luxemburger Männer, Denis Leider (-90 kg/13), Georges Simon und Micah Dahlem (beide -100 kg/9), klassierten sich alle als Dritte. Leider und Simon gewannen zwei Kämpfe, Dahlem deren drei. Alle drei mussten eine Niederlage hinnehmen.
Petingen
|
3:0 |
Jeunesse
|
RFCU Lëtzebuerg
|
2:0 |
Düdelingen
|
Fola
|
1:2 |
Grevenmacher
|
Rümelingen
|
4:1 |
Kayl-Tetingen
|
Hesperingen
|
0:3 |
Differdingen
|
Käerjéng
|
3:0 |
RM Hamm Benfica
|
Niederkorn
|
5:2 |
Hostert
|
Welches Rennen wann? Wo bekomme ich alle wichtigen Informationen dazu? Einen internationalen Radsportkalender mit Links zu den Internetseiten der Veranstalter finden Sie hier.