Lifestyle Veröffentlicht am 29.07.12 10:08

Dingos - australische Wildhunde

Ersten Exemplare kamen vor 3500 bis 4000 Jahren aus Südostasien

Besonders bei Trockenheit finden die Dingos in der Wildnis nicht genug Beute und reißen Nutztiere.
Foto: AP

(dpa) - Die australischen Wildhunde Dingos (lateinisch: Canis Lupus Dingo) sind keine einheimischen Tiere des fünften Kontinents. Nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern hatten Aborigines (Ureinwohner) sie vor 3500 bis 4000 Jahren aus Südostasien eingeführt.

Die mit einer Rückenhöhe von rund 50 Zentimetern etwa schäferhundgroßen Tiere werden 10 bis 20 Kilogramm schwer. Insgesamt leben 200 000 bis 350 000 Dingos in Sandwüsten oder Buschland des unzugänglichen Landesinneren.

Die meist sandfarbenen Dingos werden bis zu zehn Jahre alt. Ihre Paarungszeit fällt in den Herbst oder Winter. Nach etwa zwei Monaten Tragzeit werden drei bis fünf Junge in einer Felsspalte oder selbst gegrabenen Sandhöhle zur Welt gebracht.

Bereits in den 1920er Jahren wurden Maschendrahtzäune von mehr als 5000 Kilometern Länge gebaut, um Schaf- und Rinderherden im fruchtbaren Süden Australiens vor Wildhund-Rudeln zu schützen. Immer wieder werden Dingo-Angriffe auf Menschen gemeldet.

Urteil nach 32 Jahren: Baby wurde von Dingo verschleppt