Lëtzebuerg Veröffentlicht am 01.01.01 01:01

Die Grippewelle rollt

(mth) - Die Gesundheitsinspektion warnte am Freitag vor einer bevorstehenden Grippewelle, die in den kommenden Wochen Luxemburg erreichen könnte. Aufgrund der Art von Grippeviren, die dieses Jahr vorherrschen, sei eine Impfung für Risikogruppen empfehlenswert, heißt es.

Demnach sind mittlerweile vor allem Süd- und Westeuropa von der Influenza-Epidemie betroffen. Diese sei stärker ausgeprägt als in den vergangenen Jahren. Als Hauptgrund für die Schwere der Epidemie nennt das Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) die Tatsache, dass in dieser Saison hauptsächlich die Influenzaviren des Typs A H3N2 verbreitet sind. Diese führten zu einer schwereren Infektion als Viren der Subtypen A H1N1 oder der Influenza B.

Derzeit seien Portugal sowie Großbritannien am stärksten betroffen. Auch in Frankreich wird das Krankheitsrisiko mittlerweile als mittel eingestuft. Da sich Grippewellen im Allgemeinen in Europa von Westen nach Osten ausbreiten, sei mit einer Epidemie in Luxemburg in den kommenden Wochen zu rechnen, so die Gesundheitsinspektion.

Impfung dringend empfohlen

Die Autoritäten geben deshalb erneut eine dringende Empfehlung an die Angehörigen aller Risikogruppen aus, sich impfen zu lassen. Dazu zählen neben Ärzten und Krankenpflegern auch Personen über 65 Jahre, Kinder und Erwachsene, die an chronischen Erkrankungen des Herzens und der Atemwege leiden.

Ebenfalls gefährdet sind Personen, die an Diabetes oder chronischen Stoffwechselkrankheiten leiden, oder Personen, deren Immunsystem allgemein angeschlagen ist, wie etwa HIV-Infizierte oder Patienten, die aufgrund chronischer Erkrankungen unter einer schweren medikamentösen Behandlung stehen (etwa mit Corticoiden).

Der derzeit in Luxemburg eingesetzte Impfstoff biete einen guten Schutz gegen den Influenza-Virus A (H3N2), so die Gesundheitsinspektion. Die Impfung verhindere die Infektion entweder ganz oder schwäche sie zumindest so ab, dass potenziell gefährliche Komplikationen vermieden würden. Der Impfstoff ist auf Rezept in allen Apotheken erhältlich und wird für Risikogruppen oder Personen über 65 von der Gesundheitskasse erstattet.

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