Von Jean-Paul Schneider
Sie zahlen eine Stange Geld, um bei minus 37 Grad Celsius in Thermojacken und Schneeschuhen durchs Eis zu laufen. 38 unverfrorene Athleten maßen sich dieses Jahr beim Nordpol-Marathon. Unter ihnen zwei Luxemburger: Jacques Fox und Fernando Ribeiro.
Sonnenschein rund um die Uhr und Temperaturen um 37 Grad unter null: Die Bedingungen beim Nordpol-Marathon sind weltweit tatsächlich einmalig.
Insgesamt nahmen an dem Rennen, das nahe der russischen Forschungsbasis am geografischen Nordpol gestartet wurde, 38 Läuferinnen und Läufer aus 14 Ländern auf allen Kontinenten teil. Sieben davon absolvierten mit dem Rennen den „Grand Slam“ der Marathons, indem sie neben dem Nordpol-Marathon auch Rennen auf allen „sieben Kontinenten“ (Nord- und Südamerika, Europa, Afrika, Asien, Australien und Antarktis) absolviert hatten.
Einer dieser sieben heißt Fernando Ribeiro, nachdem er am 23. September 2007 in Sydney mit dem Laufen des Australien-Marathons bereits Mitglied eines sehr exklusiven Clubs, des „Seven Continents Club“ (SCC), geworden war. Für Jacques Fox, der Inbegriff des Extremsports hier zu Lande schlechthin, war es vor allem der Reiz, einmal am Nordpol zu sein und dort Sport zu treiben, sprich einen Marathon zu laufen, der ihn dazu bewog, sich in das unkalkulierbare Abenteuer zu stürzen.
In 4.27'05'' Stunden bewältigte der Sieger, der Russe Evgeniy Gorkov, die 42,195 Kilometer auf den nur rund drei Meter dicken gefrorenen Eisplatten über dem 5 000 Meter tiefen arktischen Meer. Jacques Fox lief als 9. (6.23'54'') und Fernando Ribeiro als 13. (6.58'36'') von 36 durchs Ziel. Die längste Zeit, 16.07'20'', benötigte die Brasilianerin Stefanie Petterson. Nur zwei hatten unterwegs aufgegeben.
9'
7'
15'
Petingen
|
3:0 |
Jeunesse
|
RFCU Lëtzebuerg
|
2:0 |
Düdelingen
|
Fola
|
1:2 |
Grevenmacher
|
Rümelingen
|
4:1 |
Kayl-Tetingen
|
Hesperingen
|
0:3 |
Differdingen
|
Käerjéng
|
3:0 |
RM Hamm Benfica
|
Niederkorn
|
5:2 |
Hostert
|