(dpa) - Die Fastfood-Kette Burger King verliert an Boden gegen ihren schärfsten Rivalen McDonald's. Während der große Konkurrent zuletzt blendende Geschäfte machte, sank der Umsatz von Burger King im dritten Geschäftsquartal (Ende März) um 1 Prozent auf 597 Millionen Dollar.
Der Gewinn fiel um 13 Prozent auf unterm Strich 41 Millionen Dollar. Burger-King-Chef John Chidsey machte das schlechte Wetter im Januar und Februar für die Einbußen verantwortlich. Das hat seiner Meinung nach vor allem den US-Kunden den Appetit verdorben.
Selbst die Eröffnung von neuen Restaurants konnte Burger King letztlich nicht retten. Alleine im vergangenen Vierteljahr kamen 37 neue Filialen hinzu, binnen eines Jahres hat sich die Zahl damit um 305 auf mehr als 12 000 erhöht. In diesem Jahr sollen weitere hinzukommen.
McDonald's hatte seinen Gewinn zuletzt um 11 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar steigern können und seinen Umsatz um 10 Prozent auf 5,6 Milliarden Dollar. Wie Burger King hatte McDonald's in der Krise die Kunden mit günstigen Preisen gelockt. Überdies bietet der Fastfood-Primus in immer mehr Filialen auch Kaffee und Kuchen an.
Burger King hält dagegen: Statt des eigenen Kaffees bietet die Kette ab September in ihren US-Restaurants die Spezialitäten der Starbucks-Tochter Seattle's Best Coffee an. Zudem können die Kunden in ausgewählten US-Filialen zu ihrem Fastfood nun ein Bier bestellen.