(SH) - Wie bereits im Vorjahr durfte Dirk Bockel am gestrigen Sonntag beim Ironman 70.3 Florida aufs Podium steigen. Diesmal allerdings nicht auf die oberste Stufe, sondern auf das Treppchen des Bronzemedaillengewinners.
Der Kurs in Orlando (1,8 km Schwimmen, 90 km Rad, 21 km Laufen) scheint Bockel zu liegen. Denn auch gestern lieferte er eine solide Leistung ab und wurde mit Rang drei belohnt. Nach dem Schwimmen stieg Bockel als Vierter aus dem Wasser. Auf dem Radparcours sollte es jedoch schnell zum Zusammenschluss an der Spitze kommen.
Zwar konnte sich mit TJ Tollakson (USA) ein Konkurrent im weiteren Verlauf des Rennens lösen und sich während der 90 km 7' auf seine Verfolger herausfahren, dieser Vorsprung sollte jedoch zum Sieg nicht reichen. Denn auf der abschließenden Laufstrecke musste Tollakson, der nicht der beste Läufer ist, seinen Anstrengungen Tribut zollen und gleich sechs Konkurrenten passieren lassen, unter ihnen auch Bockel. Der Luxemburger erreichte die Ziellinie als Dritter, dies mit einem Rückstand von 1'37" auf den Sie-ger Timothy O'Donnell (3.51'18"). Zweiter wurde Viktor Zyemtsev (UKR/3.52'39").
„Das Schwimmen war in Ordnung. Ich habe anschließend viel auf dem Rad riskiert und bin über Weite Teile vorne Tempo gefahren. Mein Ziel war es, einige Konkurrenten frühzeitig abzuhängen. Demnach war ich auf der Radstrecke einige Minuten schneller unterwegs als im Vorjahr. Dass Tollakson vorne lag, störte uns nicht weiter, denn er ist nicht der beste Läufer. Dies wussten wir“, erklärte der Luxemburger nach seiner Zielankunft. Auch Bockel musste auf dem abschließenden Halbmarathon für seine Anstrengungen auf der Radstrecke zahlen. Dennoch war er mit seinem Ergebnis zufrieden.
„Ich bin nach dem zweiten Wechsel mit dem späteren Sieger O'Donnell zusammen auf die Laufstrecke gegangen. Wir haben den bis dato Führenden überholt und ich lag lange Zeit auf dem zweiten Platz. Auf dem letzten Kilometer ist Zyemtsev aber dann noch an mir vorbeigezogen. Ich konnte jedoch nicht mehr reagieren. Dennoch bin ich mit meiner Leistung und dem dritten Platz zufrieden, dies vor allem da das Feld gut besetzt war.“
Am morgigen Dienstag wird Bockel nach Europa zurückkehren. In Österreich wird dann am 30. Mai (Ironman 70.3 St. Pölten) bereits das nächste Rennen auf dem Plan stehen. Anschließend steht eine kurze Pause an. „Ich werde mich nach dem Ironman Austria eine Woche erholen. Anschließend geht es in die heiße Phase mit der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii (USA) als Höhepunkt“, so der Luxemburger.
Eigentlich sollte Bockel auch am 31. Juli in Immenstadt (D) die vom Weltverband ITU organisierte Weltmeisterschaft bestreiten. Auf dieses Rennen wird er jedoch verzichten. „Ich habe meine Kriterien für den Verbleib in den Kadern des nationalen olympischen Komitees und des nationalen Triathlonverbandes sowie im Elitesportkader der Armee bereits erreicht. Demnach muss ich in Immenstadt nicht mehr starten und kann mich ganz auf Hawaii konzentrieren“, erklärt Bockel. Ein Rennen über die volle Ironmandistanz (3,6 km Schwimmen, 180 km Rad, 42,195 km Laufen) wird Bockel vor Hawaii nicht bestreiten. Mit seinem siebten Platz hatte er sich die Qualifikation im Vorjahr bereits gesichert.
Petingen
|
3:0 |
Jeunesse
|
RFCU Lëtzebuerg
|
2:0 |
Düdelingen
|
Fola
|
1:2 |
Grevenmacher
|
Rümelingen
|
4:1 |
Kayl-Tetingen
|
Hesperingen
|
0:3 |
Differdingen
|
Käerjéng
|
3:0 |
RM Hamm Benfica
|
Niederkorn
|
5:2 |
Hostert
|
Welches Rennen wann? Wo bekomme ich alle wichtigen Informationen dazu? Einen internationalen Radsportkalender mit Links zu den Internetseiten der Veranstalter finden Sie hier.