(mt) - Diese bizarren Bilder zirkulieren zur Zeit in den sozialen Netzwerken: In Vakuumbeutel eingeschweißte Paare, abgelichtet vom japanischen Fotografen Hal.
Die „Süddeutsche Zeitung“ hat den talentierten Fotograf porträtiert. Der hatte bereits zuvor Paare in Hotels und Badewannen abgelichtet.
Für sein neustes Kunstprojekt wollte er den Raum durch einen Alltagsgegenstand noch weiter verdichten. Dabei fiel ihm der Vakuumbeutel, der normalerweise zum Komprimieren von Bettzeug benutzt wird, ein.
Eingeschweißt werden die Paare nur für zehn Sekunden. Hal hat in Tokios Rotlicht- und Ausgehbezirke Kabukicho und im Bahnhofsviertel Shinjuku nach Modellen umgeschaut.
Auch in den Untergrundbars von Shibuya traf er auf interessante Nachtschwärmer: Musiker, Tänzer aber auch Stripperinnen, Leute aus der Arbeiterschicht, Restaurantleiter, Fotografen, Geschäftsmänner und -frauen oder Arbeitslose.
Die Paare sind unterschiedlich: Hal bekam Alt und Jung vor die Kamera.
Die Luft aus der Tüte wurde fürs Fotoshooting mit einem Staubsauger abgesaugt. Zehn Sekunden blieben dem Fotografen zum Abdrücken, fünf weitere um die Tüte zu öffnen...