Lifestyle Veröffentlicht am 15.07.12 16:37

AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring

Tourenwagen- und GT-Boliden vergangener Tage vom 10. bis 12. August

Treffpunkt Nürburgring: Zahlreiche Luxemburger finden alljährlich den Weg in die Eifel, um die packenden Oldtimer-Rennen live mitzuerleben.
Foto: Veranstalter

(LW) - Beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix vom 10. bis zum 12. August werden Automobil- und Motorsportlegenden lebendig. Auf dem Nürburgring erwarten die Besucher – darunter alljährlich auch viele Luxemburger – an diesem Wochenende Formel-1-Faszination und Sportwagen-Flair, Nostalgie mit acht Jahrzehnte alten Rennfahrzeugen und actionreiche Kämpfe mit den Tourenwagen- und GT-Boliden vergangener Tage.

Motorsport-Stars von einst sind auf und neben der Piste zu sehen, an jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken. Besondere sportliche Höhepunkte verspricht das abendliche Sportwagenrennen am Samstag sowie die AvD-Tourenwagen-Trophäe, in deren Finale am Sonntagmittag Rennfahrzeuge aller Hubraumklassen bis Baujahr 1965 starten.

Drei Tage dreht sich am Nürburgring alles um historische Rennfahrzeuge. Jeder Veranstaltungstag hat dabei seine eigenen Höhepunkte. Am Freitag ist es das Geschehen beim AvD-Historic-Marathon auf der Nordschleife (Training 8.40 Uhr, Start 14.30 Uhr), das im Mittelpunkt des Interesses steht. Parallel laufen auf dem Grand-Prix-Kurs dann schon die Trainingsläufe der weiteren Rennen, die am Samstag und Sonntag die Höhepunkte bilden. Beliebt ist insbesondere der Samstag, der mit einem ganz besonderen Highlight endet: Um 19. 55 Uhr starten die zweisitzigen Rennwagen und GTs der Baujahre bis 1960/61 zu einem einstündigen Lauf.

Le-Mans-Start inklusive

Der Flair der großen Langstreckenrennen der späten 1950er-Jahre wird hier greifbar – zumal sogar die Startprozedur stimmt. Denn bevor sich die bildschönen Renner von Jaguar, Alfa Romeo, Maserati, Ferrari, Veritas und Porsche auf der Strecke vergleichen, absolvieren die Piloten einen echten Le-Mans-Start: Sie sprinten dabei quer über die Strecke zu ihrem Fahrzeug, steigen ein und fahren los: So wurde der 24-Stunden-Klassiker an der Sarthe traditionell gestartet. Heute allerdings wird das Feld noch einmal eingefangen, bevor der Rennbetrieb beginnt, damit die Piloten ihre Sicherheitsgurte anlegen können.

Ein neuer Höhepunkt am Wochenende ist das Rennen um die AvD-Tourenwagen-Trophäe, die für Teilnehmer und Zuschauer gleichermaßen reizvoll sein wird. Denn die historischen Renn-Tourenwagen der Jahrgänge 1947 bis 1965 gehen in den Vorläufen am Samstag in zwei Hubraumklassen an den Start: Bei 1,6 Litern scheiden sich die Starterfelder, sodass das Geschehen im Wettbewerb der „kleinen“ und „großen“ Rennwagen transparent bleibt. Erst im großen Finale am Sonntag (Start 13.45 Uhr) treffen alle Hubraumklassen aufeinander, wie es auch in den zeitgenössischen Rennen üblich war. Die jeweils 25 besten Fahrzeuge beider Vorläufe qualifizieren sich für diesen Showdown.

BMW-M-Jubiläumsrennen

Auch neben diesen Glanzlichtern wird beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix an allen Tagen viel weitere Action auf der Strecke geboten. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Tourenwagen und GTs: Neben AvD-Historic-Marathon und AvD-Tourenwagen-Trophäe setzt das Revival der Deutschen Rennsportmeisterschaft einen Akzent. Historisch etwas frühere Fahrzeuge sind in den britischen Rennserien Masters GT (Baujahre bis 1965) und Jaguar E-Type-Challenge zu sehen.

Das Jubiläum des Sportablegers von BMW wird außerdem mit einem hervorragend besetzten BMW-M-Jubiläumsrennen gefeiert. Im Historischen Fahrerlager sammeln sich die Vorkriegsfahrzeuge, die Gleichmäßigkeitsprüfungen auf der Grand-Prix-Strecke und Ausfahrten um den Nürburgring absolvieren.

  • Eintrittskarten kosten ab 18 Euro.