Kim Kirchen ist nach seinem Herzstillstand aus dem künstlichen Koma erwacht! Dies teilt das Team Katusha auf seiner Internetseite mit. Nach seinem Aufwachen habe der 31-Jährige auf Anhieb seine hochschwangere Frau Caroline sowie seinen Vater wieder erkannt. Er habe sie gefragt, was passiert sei. Der Radprofi könne sich nicht an seinen Herzstillstand erinnern. Wie Katusha weiter betont, kennt Kirchen zurzeit keine Herz- und Lungenprobleme. Er werde weiter untersucht, um die Ursachen für seinen Herzstillstand festzustellen.
Claude Scheuer, Präsident des Kim-Kirchen-Fanclubs, äußert sich gegenüber Radio DNR zur Entwicklung des Gesundheitszustandes des Radprofis: "Die Nachrichten, die wir heute aus der Schweiz erhalten haben, beruhigen uns. Uns ist allen ein großer Stein vom Herzen gefallen".
Kim Kirchens Zustand hat sich am Dienstag weiter verbessert. Die Ärzte am Universitätsspital Zürich, einem der größten europäischen Krankenhäuser, haben dem Radprofi am Morgen die Beatmungsschläuche entfernt, so dass seine Lunge nun ohne künstliche Beatmung arbeitet. Bei dieser Maßnahme habe Kim Kirchen erste Reaktionen gezeigt, sagte Dr. Charles Delagardelle. Über die neurologische Entwicklung könne man trotzdem "erst in ein paar Tagen" Aussagen machen.
Kim Kirchens neurologischer Zustand ist noch immer ungewiss. Wichtige körperliche Funktionen hätten sich jedoch im Laufe des Montags verbessert, sagt der Luxemburger Kardiologe Charles Delagardelle, der im Kontakt mit den behandelnden Ärzten in der Schweiz steht.
"Es ist eine leichte Besserung eingetreten", bilanziert Delagardelle im Interview mit Radio DNR. So konnte eine Pumpe zur Unterstützung der Herzfunktion weggenommen und Medikamente reduziert werden.
Rätsel gibt indessen der neurologische Zustand des Radprofis auf. In den nächsten Tagen solle das Koma nach und nach beendet werden, sagte Delagardelle. Erst wenn Kim Kirchen aufgewacht sei, könne man etwas über etwaige Schäden sagen.
Unterdessen wünschte der Luxemburger Sportminister Romain Schneider dem prominenten Patienten gute Besserung und drückte sein Bedauern über den Herzstillstand aus. Sein Mitgefühl gelte der Familie und der Frau des Radprofis, heißt es in einem Schreiben des Ministers.
Über den Gesundheitszustand von Kim Kirchen wurden im Laufe vom Montag noch keine neuen Einzelheiten bekannt. Das russische Team Katusha hat am Montag lediglich einen Artikel aus der italienischen Sporttageszeitung "La Gazzetta dello Sport" online gesetzt. In diesem Artikel steht zu lesen, dass sich der Zustand von Kim Kirchen leicht verbessert hat. Ansonsten können die italienischen Journalisten aber auch keine neuen Erkenntnissen liefern.
Der Supporterclub von Kim Kirchen gibt unterdessen bekannt, dass er am Donnerstag und am Wochenende nicht bei den Luxemburger Radmeisterschaften, die rund um Hesperingen ausgetragen werden, vor Ort sein wird. Angesichts der Situation um Kim Kirchen fühle man sich nicht in der Lage, die Luxemburger Radsportler wie gewohnt anzufeuern.
Die Ärzte um Kim Kirchen haben entschieden, das künstliche Koma um weitere 48 Stunden zu verlängern, so die Katusha-PR-Abteilung am Sonntagabend. Laut Claude Scheuer, dem Präsidenten des Kim-Kirchen-Fanclubs, wollen die Ärzte am späten Montagnachmittag erneut Stellung zum Gesundheitszustand des 31-jährigen Radprofis beziehen. Scheuer steht in ständigem Kontakt mit Kim Kirchens Familie, die sich im Züricher Universitätskrankenhaus gemeinsam mit den Ärzten um Kim Kirchen kümmert.
„Es ist jetzt an uns, Kim die Daumen zu drücken, damit er bald wieder auf die Beine kommt und bei der Geburt seiner Zwillinge dabei sein kann“, unterstreicht der ehemalige Schulkamerad Kirchens gegenüber Radio DNR.
Kim Kirchen hat die Aufwärmphase nach der künstlichen Unterkühlung gut überstanden. Das sagte Sportmediziner Charles Delagardelle am späten Sonntagnachmittag gegenüber Radio DNR. Am Samstag habe Kims Herzfunktion allerdings stark unter den Reanimationsmaßnahmen gelitten. Wie aus gut unterrichteten Kreisen in Erfahrung gebracht werden konnte, befindet sich Kirchen auch am Sonntagabend noch immer im künstlichen Koma.
In einem RTL-Interview hat der Sportmediziner Charles Delagardelle, der Kim Kirchen seit mehr als 15 Jahren betreut, am Sonntagnachmittag erklärt, dass der 31-jährige Radprofi auf dem Weg der Besserung sei. „Die Fachärztin, die Kim in der Universitätsklinik in Zürich behandelt, hat mir am Sonntagmorgen erklärt, dass sich seine Herzfunktion langsam erholt.“
Die Tendenz gehe in Richtung Besserung. Die Ärzte hätten am Morgen ebenfalls die künstliche Unterkühlung, die zur Verbesserung der Gehirnfunktion des Patienten dient, beendet. Er werde aber noch immer künstlich beatmet, um das Herz zu schonen.
Am Samstag sei Kim Kirchens Zustand allerdings „beunruhigend“ gewesen. Die Ursachen für den Zusammenbruch Kirchens sind noch immer unklar.
Das bange Warten und Hoffen auf eine gute Nachricht zu Kim Kirchens Gesundheitszustand dauert weiter an. Bislang war nur aus dem privaten Umfeld des Spitzensportlers zu erfahrern, dass Kirchen "eine ruhige Nacht" verbracht hat und sein Zustand noch immer stabil ist. Der 31-Jährige befindet sich indes noch immer im künstlichen Koma.
(jot) - Der Luxemburger Radprofi Kim Kirchen hat am Freitagabend in seinem Hotelzimmer in der Schweiz einen Herzstillstand erlitten.
Der 31-Jährige musste von einem Arzt seines Teams Katusha und einem Freund reanimiert werden. Danach wurde er ins Universitätsklinikum Zürich gebracht und dort in ein künstliches Koma versetzt. Bis zum Sonntagnachmittag können keine Prognosen über die Entwicklung des Gesundheitszustandes des Radprofis gemacht werden. Dies geht aus einer Pressemitteilung aus dem Umfeld von Kim Kirchen hervor, die am Samstagnachmittag verschickt wurde.
Am Samstagabend äußerte sich dann das Team Katusha auf seiner Internetseite zur Situation um Kim Kirchen. Der Radprofi sei ins künstliche Koma versetzt worden, um ihn besser medizinisch überwachen zu können. Sein Zustand sei stabil. Nach den medizinischen Tests könne ausgeschlossen werden, dass Kim Kirchen einen Herzinfarkt oder eine Thrombose erlitten habe. Der 31-Jährige würde noch bis mindestens Sonntagabend im künstlichen Koma bleiben.
Kirchen hatte erst am Freitag angekündigt, dass er von seinem Team Katusha für die Tour de France nominiert worden ist.
Kim Kirchen hatte in den letzten Jahren immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. In dieser Saison litt er phasenweise unter Atemnot und Schwindelanfällen. Er musste beispielsweise beim belgischen Rad-Klassiker Flèche Wallone Ende April vorzeitig aussteigen.
In einem Interview mit dem Luxemburger Wort Ende Mai äußerte er sich zu seiner gesundheitlichen Verfassung: "Mir geht es aktuell gut, soviel kann ich sagen. In den vergangenen Tagen kannte ich im Training keinerlei Einschränkungen. Demnach gibt es aktuell keinen Grund zur Besorgnis. Dennoch möchte ich mich nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen. Die Ursache meines Unwohlseins konnte nicht präzise diagnostiziert werden. Die Meinungen gehen auseinander. Habe ich die Antibiotika im Anschluss an meine Entzündung in der Leistengegend nicht vertragen? Hat der Stress sich negativ auf meine Gesundheit ausgewirkt? Keiner weiß es genau und es ist also nicht ausgeschlossen, dass die Probleme erneut plötzlich auftauchen. Vor allem auch, weil die Situation im Rennen nicht mit dem Training vergleichbar ist."
RM Hamm Benfica
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2:1 |
Differdingen
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Fola
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5:1 |
Etzella
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Käerjéng
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3:2 |
Kayl-Tetingen
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Düdelingen
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2:1 |
RFCU Lëtzebuerg
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Niederkorn
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2:0 |
Grevenmacher
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Canach
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3:0 |
Jeunesse
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Wiltz
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4:2 |
Petingen
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