mt - Die Debatte um das Rauchverbot in Cafés nimmt kein Ende. Nun fordert die Horesca, Verband der Gastronomie-Betriebe, ein einjähriges Moratorium.
Die Horesca hat eine neue Forderung in die angeheizte Debatte rund um das Qualmen in den Cafés eingebracht. Zuvor hatten die Betreiber von Cafés eine Unterredung mit Gesundheitsminister Mars di Bartolomäo.
In einer Pressemitteilung im Anschluss an diese Unterredung betonte die Horesca, sie wolle den Nichtrauchern gerne entgegenkommen, da die immerhin inzwischen 76 Prozent der Bevölkerung ausmachten. Nur sollte man den Betreibern von Kneipen die freie Wahl lassen. Viele seien durchaus bereit, Nichtrauchern entgegenzukommen, aufzwingen sollte man es nicht.
Gefordert wird deshalb ein einjähriges Moratorium. Diese Zeit sollte man nutzen, um eine Bestandsaufnahme der Gastronomiebetriebe und des Tabakkonsums zu machen. Die Raucher vor die Tür zu setzen oder in ein Raucherzimmer zu verdammen, dies sei nicht der richtige Weg, so die Horesca.
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