(jot) - Die Fronten waren verhärtet und es hat ganz den Anschein, als würden sich die Beziehungen des Kampfsportverbands FLAM mit einem großen Teil seiner Athleten beziehungsweise deren Eltern weiter verschlechtern.
Wie gut es um die Stimmung bestellt ist, wurde alleine schon daran ersichtlich, dass am Donnerstag zwei getrennte Pressekonferenzen zur Nicht-Verlängerung des Vertrags von Nationaltrainer Frédéric Georgery einberufen worden waren. Die Athleten nahmen um 18 Uhr Stellung in der Coque Stellung, während die Verantwortlichen des Verbands um 19 Uhr im „Institut National des Sports“ ihre Sicht der Dinge präsentierten.
Die Vorwürfe der FLAM gegen Georgery hatten es in sich: Dem Nationaltrainer wurde vorgeworfen, dass er die Athleten zu seinem eigenen Vorteil instrumentalisiere. Er habe immer wieder gedroht, aufzuhören, falls seine Bedingungen nicht vom Verband erfüllt würden. Auch die Athleten habe er auf seine Seite ziehen wollen, und dies sei ihm auch zeitweise gelungen.
Er habe sogar versucht, den Generalsekretär Stelmes wie auch den zweiten vollamtlichen Trainer Wolfgang Amassou in ein schlechtes Licht zu rücken. Zudem habe er alles daran gesetzt, um Mitglieder des Nationalkaders zum Cercle d' Esch, bei dem er ebenfalls als Trainer tätig war, zu lotsen.
"Athleten destabilisiert - Verbandsmitglieder diskreditiert"
Im Namen der FLAM sprach Generalsekretär Charles Stelmes von einer Destabilisierung der Athleten. Der belgische Nationaltrainer habe auch nicht davor zurückgeschreckt, Verbandsmitglieder zu diskreditieren. Er habe die Verantwortlichen als Amateure, die von nichts eine Ahnung hätten, dargestellt.
Der FLAM konnte man am Mittwochabend definitiv nicht vorwerfen, um den Brei herumzureden. Ob es allerdings angebracht ist, Kurzmitteilungen und Emails der Athleten in die Öffentlichkeit zu tragen, muss bezweifelt werden. Haarsträubend wurde es allerdings, als auch noch der frühere Nationaltrainer Pascal Zimmer mit weiten Ausschweifungen zu erklären versuchte, dass die Ergebnisse, die von Georgery erzielt wurden, auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei gewesen seien.
Petingen
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0:4 |
Düdelingen
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Jeunesse
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1:5 |
Fola
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Grevenmacher
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1:0 |
Käerjéng
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Differdingen
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6:2 |
RFCU Lëtzebuerg
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Kayl-Tetingen
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0:2 |
Canach
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Etzella
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3:2 |
Wiltz
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RM Hamm Benfica
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2:2 |
Niederkorn
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