(nas) - Im Bezirk Osten geht die CSV als klarer Sieger hervor. Während die LSAP fast konstant bleibt, konnten Déi Gréng ihre Resultate verbessern. Deutlich bergab ging es hingegen bei der DP. Massive Einbußen und damit den Verlust des einzigen Sitzes hat die ADR zu verzeichnen.
Wie in den restlichen Bezirken gingen die Christlich Sozialen auch im Osten des Landes gestärkt aus den Wahlen hervor. Nachdem die CSV sich bereits 2004 um 6,15 Prozent auf 38,6 Prozent steigerte, erreichte sie nun 41,47 Prozent der Stimmen.
Als zweitgewählte Partei geht die LSAP im Osten mit einem fast konstanten Prozentsatz von 16,23 (2004: 16,52 Prozent) zu den vorigen Wahlen hervor.
Die Demokratische Partei erreichte bei den diesjährigen Wahlen lediglich den dritten Platz. Dabei hatten die Demokraten deutliche Einbußen zu verzeichnen und sanken von 19,08 auf 15,42 Prozent. Gleich in mehreren Gemeinden, in denen die DP die Bürgermeister stellt, ging es bergab (Grevenmacher: -7,15; Remich: -11,23; Stadtbredimus: -11,91 Prozent).
Mit 14,51 Prozent und einem Plus von 2,04 Prozent wurden Déi Gréng von den Wählern bestätigt. Die größten Verluste musste die ADR einstecken: Von 12,11 Prozent der Stimmen im Jahr 2004 sanken die Zahlen auf 9,51 Prozent. Déi Lénk (2,25 Prozent) legten 0,94 Prozent zu. Die KPL kam auf 0,97 Prozent. In puncto Sitzverteilung verliert die ADR ihren Sitz an die CSV, die vier Volksvertreter in die Abgeordnetenkammer schickt. DP, LSAP und Déi Gréng erhalten jeweils einen Sitz. In Stimmen dargestellt, sieht das Resultat folgendermaßen aus: CSV: 72 030; LSAP: 28 183; DP: 26 791; Déi Gréng: 24 577; ADR: 16 510; Déi Lénk: 3 911 und KPL: 1 685.
Blickt man auf die Resultate, ziehen mit Octavie Modert, Françoise Hetto-Gaasch, Fernand Boden und Marie-Josée Frank vier CSV-Kandidaten in die Abgeordnetenkammer ein.
Nachdem Jos. Scheuer (LSAP) nicht mehr für die Landeswahlen kandidiert hatte, ging nun Nicolas Schmit, der erstmals auf einer Liste figurierte, als Erstgewählter hervor. Keine Änderung gibt es auf Seiten von Déi Gréng mit Henri Kox und der DP mit Carlo Wagner.
Nicht mehr direkt gewählt wurde Lucien Clement aus Remich, Fünftgewählter der CSV-Liste. Auch Robert Mehlen (ADR) wird während der kommenden fünf Jahre nicht auf dem Krautmarkt vertreten sein.
Ihr bestes Ergebnis erzielte die CSV in der Gemeinde Bous mit 50,20 Prozent der Stimmen (2004: 41,18 Prozent). Die LSAP erzielte die meisten Stimmen mit 28,45 Prozent in der Gemeinde Mertert (2004: 31,76 Prozent) – der Heimatkommune ihres Kandidaten Jérôme Laurent. In Carlo Wagners Heimatgemeinde Wormeldingen kam die DP nach 2004 (32,7 Prozent) mit 26,96 Prozent erneut auf ihr bestes Ergebnis. In Waldbillig verbuchten Déi Gréng mit 19,97 Prozent ihre meisten Stimmen. Die ADR punkte in der Gemeinde Schengen mit 14,86 Prozent am besten.
In der Beliebtheitsskala des Bezirks Ostens gibt es einige Änderungen. Als Erstgewählte ging Octavie Modert aus Greiveldingen mit 12 617 Stimmen hervor. Im Vergleich zu 2004 steigerte sie sich um 3 604 Stimmen. Ein Plus von 3 283 Stimmen verzeichnete die Bürgermeisterin von Junglinster, Françoise Hetto-Gaasch (11 689). Drittgewählter ist der dienstälteste Minister Fernand Boden (11 530) – 2004 lag er in der Skala vorne –, gefolgt von der Betzdorfer Bürgermeisterin Marie-Josée Frank (11 440).
Nur wenige Stimmen trennten Nicolas Schmit (7 568) und Henri Kox (7 496). Mit 5 750 Stimmen musste Carlo Wagner ein Minus von 2 236 Stimmen im Vergleich zu 2004 einstecken. Bei den Kandidaten, die nicht mehr gewählt wurden, erhielten Robert Mehlen 4 744 (2004: 5 505) und Lucien Clement 9 397 Stimmen (2004: 8 994).
14'
12'
17'
Petingen
|
3:0 |
Jeunesse
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RFCU Lëtzebuerg
|
2:0 |
Düdelingen
|
Fola
|
1:2 |
Grevenmacher
|
Rümelingen
|
4:1 |
Kayl-Tetingen
|
Hesperingen
|
0:3 |
Differdingen
|
Käerjéng
|
3:0 |
RM Hamm Benfica
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Niederkorn
|
5:2 |
Hostert
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