(FeMo) - Am frühen Dienstagmorgen wurden drei bosnische und eine serbische Familie von der Polizei ins Foyer Aida am Findel gebracht. Die vier Paare, die insgesamt acht Kinder haben, sollten in den Kosovo zurückgebracht werden. In einem Eilverfahren entschied das Verwaltungsgericht am Dienstagabend, dass zwei der vier Familien doch noch in Luxemburg bleiben dürfen.
Die jüngste Abschiebung hatte zu einer weiteren Polemik zwischen der Ausländerorganisation Asti und der Luxemburger Regierung geführt. Die Asti warf der Regierung in einer Pressemitteilung vor, die Asylanten so schnell wie möglich ausweisen zu wollen. Mit einer Abschiebung während der Schulferien würde nämlich vermieden, dass sich Mitschüler und Lehrer mit den acht Kindern solidarisieren.
Am Mittwochabend nahm auch das Luxemburger Außenministerium Stellung zu dem Fall. Demnach waren die betroffenen Familien in den vergangenen Monaten wiederholt dazu aufgefordert worden, freiwillig in ihre Heimat zurückzukehren.
Die Wahl des Zeitpunktes – zum Beginn der Sommerferien – sei auch kein Zufall: Vielmehr habe man den Kindern der Familien erlauben wollen, das begonnene Schuljahr 2009/2010 in Luxemburg abzuschließen. Dazu sei die Regierung nicht verpflichtet. Viele andere Länder sind, so stellt es die Regierung dar, in dieser Beziehung weniger großzügig.
Eine der vier Familien befand sich seit vier Jahren in Luxemburg, die anderen drei seit zwei Jahren.
Petingen
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3:0 |
Jeunesse
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RFCU Lëtzebuerg
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2:0 |
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Rümelingen
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4:1 |
Kayl-Tetingen
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0:3 |
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3:0 |
RM Hamm Benfica
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Niederkorn
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5:2 |
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