(jot) - Nach dem Verkehrsunfall vom vergangenen Samstag, bei dem eine Mutter von zwei Kindern getötet wurde, schlagen im sozialen Netzwerk „Facebook“ die Wellen hoch. Eine Gruppe wurde gegründet, in der mindestens 20 Jahre Haft für den laut Polizei zum Unfallzeitpunkt unter Alkoholeinfluss stehenden Fahrer gefordert werden. Rund 2000 Leute waren dieser Gruppe bis zum Mittwochmorgen beigetreten (in einer ersten Version dieses Artikels war irrtümlich vom "Donnerstagmorgen" geschrieben worden).
Im Diskussionsforum der Gruppe „20 Joer Prison fir e Mäerder“ wurde dann auch mit heftigen Äußerungen Stimmung gegen den Unfallverursacher gemacht. Über die genauen Umstände des Verkehrsunfalls, beispielsweise welchen Promillewert der Fahrer beim Unfall hatte, konnte aber auch in der Gruppe nur spekuliert werden.
Schnell wurden andere Facebook-User auf die Gruppe aufmerksam und verurteilten die Hetzjagd auf den Unfallverursacher. Eine Gegenbewegung wurde gegründet : „Geint de Grupp 20 Joer Prison fir e Mäerder“.
„Dem Jungen macht der Unfall zu schaffen, er hat eine Strafe verdient aber es steht nicht an jeder x-beliebigen Person zu, diese festzulegen“, lautet die Beschreibung der Anti-Gruppe. 141 Leute gehören ihr vorläufig an. Daneben entstand noch eine zweite Anti-Gruppe mit rund 1000 Mitgliedern : „20 Joer Prison fir en alkoholiséierte Chauffard muss opgeléist gin“.
Ab Mittwochmittag war die Gruppe „20 Joer Prison fir e Mäerder“ nicht mehr sichtbar. Ob sie geschlossen wurde oder ob sie nur für Nicht-Mitglieder gesperrt wurde, war nicht auf Anhieb festzustellen.
8'
7'
14'
Petingen
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3:0 |
Jeunesse
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RFCU Lëtzebuerg
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2:0 |
Düdelingen
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Fola
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1:2 |
Grevenmacher
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Rümelingen
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4:1 |
Kayl-Tetingen
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Hesperingen
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0:3 |
Differdingen
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Käerjéng
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3:0 |
RM Hamm Benfica
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Niederkorn
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5:2 |
Hostert
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