Das Interview Fränk Schlecks vor der Bekanntgabe des Dopingbefunds

Interview mit Fränk Schleck am Ruhetag

Fränk Schleck stellte sich gestern den Pressevertretern.
Foto: Serge Waldbillig

(jg) - Fantastisches Wetter und ein schönes, etwas abgeschottetes Vier-Sterne-Hotel in Pau. Die Voraussetzungen für einen erholsamen Ruhetag hätten besser eigentlich gar nicht sein können. Fränk Schleck konnte darüber hinaus auf die familiäre Unterstützung von Frau Martine, Tochter Leea und Mutter Gaby bauen.

15 Etappen haben Sie bereits in den Beinen, wie fühlen Sie sich nach den bisherigen Strapazen?

So weit ist eigentlich alles ok. Die vergangenen Tage waren nicht ganz so einfach, da ich doch recht müde bin. Ich will nicht behaupten, dass ich mich nun weitaus besser fühle, aber ich denke es geht mir doch ganz ordentlich. Dieses Gefühl lässt mich die nächsten Abschnitte zuversichtlich in Angriff nehmen.

Wie lautet die Marschrichtung bis zum kommenden Sonntag auf den Champs-Elysées?

Mit der Verteidigung von Rang eins in der Mannschaftswertung haben wir ein klar definiertes Ziel. Ich denke, diese Vorgabe ist auch realistisch. Demnach werden wir nun alles dransetzen, diese Führung bis nach Paris zu retten. 

Und den möglichen Etappensieg haben Sie weiterhin auch noch im Visier?

Ich habe noch nicht aufgegeben. Natürlich muss man abwarten, wie sich das Rennen in den kommenden Tagen entwickelt. Sollte sich mir eine Chance bieten, werde ich auch versuchen, diese zu ergreifen. Es bleiben allerdings nicht mehr viele Gelegenheiten. Wegen des etwas bizarren Parcours in diesem Jahr sind die Möglichkeiten der Kletterer begrenzt.