Staatsexamen für Grundschullehrer

Rekord-Quote: 60 Prozent durchgefallen

Ernüchternde Bilanz beim Staatsexamen für Grundschullehrer.
Guy Jallay

(vb) – Viele angehende Grundschullehrer haben in den Sommerferien keinen Grund zu feiern: Beim Staatsexamen im Juni sind 60 Prozent der Kandidaten durchgefallen – so viele wie schon lange nicht mehr.

Beim so genannten „Concours“ stellten sich im Juni 336 angehende Lehrerinnen und Lehrer den drei Prüfungen. Das Ergebnis fällt ernüchternd aus: 60 Prozent der Kandidaten - also 191 Absolventen - erreichten nicht die erforderliche Punktzahl und sind somit durchgefallen. Drei Kandidaten bestanden zwar das Staatsexamen, jedoch reichte ihre Punktzahl nicht aus, um eine Beamtenstelle zu bekommen (Fachausdruck: „non-classé en rang utile").

Besonders hoch war die Durchfallquote bei Kandidaten für den Zyklus 1. Hier scheiterten ganze 90 Prozent.

In vorigen Jahren war die Durchfallquote ebenfalls hoch, aber erheblich niedriger als in diesem Jahr. 2013 lag sie bei 35 Prozent, 2012 bei 37 Prozent.

Aus der Statistik des Unterrichtsministeriums geht hervor, dass vor allem die Absolventen von Universitäten im Ausland scheiterten. Von den Studenten der Uni Luxemburg kamen 57 Prozent durch.

Die Moderation der Kommentare liegt alleine bei wort.lu. Sie werden von unseren Kommentatoren geprüft und freigegeben, bevor sie hier erscheinen. Das Luxemburger Wort ist nicht verantwortlich für öffentliche Reaktionen oder Kommentare zu Artikeln von wort.lu, die von Nutzern in sozialen Medien (Facebook, Twitter etc.) geschrieben werden. Bitte beachten Sie die Regeln für Kommentierung auf wort.lu in unserem Impressum.